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Mittwoch, November 30, 2022

Deutscher Fotomarkt rückläufig

Der deutsche Fotomarkt verzeichnete im ersten Halbjahr einen deutlichen Umsatzrückgang. Die Nachfrage nach hochwertigen Kameras ist noch stabil.

Deutscher Fotomarkt rückläufig
Der deutsche Fotomarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2014 einen Umsatzrückgang von 24,6 Prozent. Das Umsatzminus wurde vor allem durch einfache Kameras mit festem Objektiv hervorgerufen, die immer stärker von der Konkurrenz durch die Smartphones betroffen sind, so die Ergebnisse der Gfk anlässlich der photokina in Köln. Gut sieht es noch in einzelnen Segmenten aus: So war die Nachfrage nach hochwertigen Kameras mit festem Objektiv, die mit einem großen Sensor oder mindestens 20fach Zoom ausgestattet sind, sowie nach Spiegelreflexkameras hoch. Kompakte Systemkameras wiesen sogar eine starke Umsatzsteigerung im zweistelligen Bereich auf (+ 24 Prozent). Die Entwicklungen würden zeigen, dass Konsumenten vermehrt Wert auf Innovation und Qualität legen, was sich vor allem auf den Fotofachhandel positiv auswirke, so die Marktforscher weiter. Spiegelreflexkameras stellten mit 40,7 Prozent Anteil immer noch das bedeutendste Kamerasegment im Hinblick auf den Gesamtumsatz dar. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist ihr Umsatz allerdings um 30,5 Prozent gesunken.

Die Elektronik-Fachmärkte bauten ihren Umsatzanteil im Spiegelreflex-Markt stetig aus und erreichten im Juni 41,5 Prozent. Mit 36,1 Prozent Umsatzanteil lag der Fotofachhandel etwas darunter, ist jedoch immer noch ein wesentlicher Absatzkanal und Innovationstreiber für dieses Segment.

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