Deutsche Handykosten liegen international gesehen im Mittelfeld

Bei den Mobilfunk-Preisen liegt Deutschland im internationalen Vergleich einer Studie zufolge im Mittelfeld.

Bei den Mobilfunk-Preisen liegt Deutschland im internationalen Vergleich einer Studie zufolge im Mittelfeld. Wie die am Mittwoch publizierte Untersuchung des Digitalverbandes Bitkom zeigt, sind Handyverträge in Spanien und Italien billiger zu haben, in den USA, der Schweiz und Finnland hingegen teurer. Es gibt auch Staaten, deren Tarife je nach Datenvolumen mehr oder weniger als hierzulande kosten, etwa die Niederlande und Südkorea.

Betrachtet wurde eine Vielzahl an Tarifen in 12 Staaten. Die Preise lägen im internationalen Vergleich oftmals eng beieinander, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. «Deutschland braucht sich in der Mobilkommunikation nicht mehr zu verstecken.» Die Preise seien international konkurrenzfähig.

Zu den Mitgliedern des Verbands gehören die Mobilfunk-Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica (O2). In etwa einem Jahr will deren Konkurrent 1&1 das vierte deutsche Mobilfunk-Netz für Handykunden freischalten. Auf die Frage, ob dadurch mehr Wettbewerb am Markt entsteht und die Preise sinken, sagte Berg, das sei für ihn nicht klar. «Die Investitionen sind sehr hoch, die müssen zurückverdient werden.» (dpa)

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