14.5 C
Flensburg
Mittwoch, Juli 24, 2024

Bundesländer sollen Bafög-Digitalisierung beschleunigen

Bafög kann schon länger online beantragt werden, aber in den Ämtern springen immer noch die Drucker an. Nur ein Bundesland hat bisher auf digital umgestellt.

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) fordert Tempo von den Bundesländern bei der Umstellung auf ein vollständig digitales Bafög. Es sei gut, dass mit Sachsen-Anhalt das erste Bundesland die E-Akte für Bafög-Anträge von Studierenden landesweit umgesetzt habe, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Die übrigen Länder müssen jetzt zügig nachziehen, damit das Bafög voll digital wird. Das Ausdrucken und Abheften von Anträgen muss endlich der Vergangenheit angehören.»

Studentinnen und Studenten können den Bafög-Antrag zwar längst online stellen, in den Bafög-Ämtern wird aber noch ausgedruckt. Das Wirtschaftsministerium in Magdeburg hatte am Dienstag gemeldet, dass die Anträge in Sachsen-Anhalt künftig vollständig digital bearbeitet würden. Das aufwendige Ausdrucken und Abheften entfalle damit. Sachsen-Anhalt sei damit das erste Bundesland, das die E-Akte landesweit umsetze. Ein Pilotprojekt läuft laut Bundesbildungsministerium auch in Hessen, wo das Studentenwerk Darmstadt im Februar auf die E-Akte umgestellt hat. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Weltweite Computer-Probleme – Software von Microsoft gestört

Es passiert selten, dass ein Computerproblem weltweit zu spüren ist. Doch jetzt ist es nach Jahren wieder so weit.

KI-Boom: Chiphersteller TSMC mit Gewinnsprung

Der Halbleiter-Spezialist TSMC will bald auch in Dresden produzieren. Die Geschäfte laufen prächtig - auch weil er von einem Trendthema profitiert.

David Chétrit wird CEO von Kudelski Security

Die Kudelski Group hat David Chétrit zum CEO von Kudelski Security, dem Cybersecurity-Segment der Unternehmensgruppe, ernannt.