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Montag, September 26, 2022

Amazon stellt Smartphone „Fire“ vor

Amazon stellt sein erstes Smartphone namens „Fire“ vor. Das Gerät kommt mit einer 13 Megapixel-Kamera und einem 2,2 GHz-Prozessor. Eine Schlüsselfunktion soll „Firefly“ sein.

Das Amazon „Fire“

Lange wurde über das erste Smartphone von Amazon spekuliert. Heute Abend ließ CEO Jeff Bezos in Seattle die Katze aus dem Sack: Das neue Gerät hört auf den Namen „Fire“ und kommt unter anderem mit einem 4,7 Zoll großen Display, einer 13 Megapixel-Kamera, 2 GB RAM und einem 2,2 GHz-Prozessor. Eine Schlüsselfunktion soll „Firefly“ sein. Dieses Features erkennt Objekte in der Umgebung des Nutzers und trägt sie in eine Liste ein, auf die später zugegriffen werden kann. Dazu zählen beispielsweise E-Mailadressen, Telefonnummern, QR-Codes, Filme, Musik und diverse Produkte. So wird beispielsweise der bekannte Shazam-Dienst überflüssig. Dabei ist auch der Video-Hilfedienst „MayDay“, bei dem der Kunde per Fingertipp einen sofortigen Kontakt zu einem Helfer aus dem Callcenter erhält. Der Dienst ist über 3G, 4G und WLAN verfügbar und soll kostenlos sein. Die bereits im Vorfeld durchgesickerte 3D-Funktion ist ebenfalls enthalten. Vier Kameras werden dazu benötigt, eine 3D-Darstellung zu ermöglichen. Der Konzern fasst dies unter dem Begriff „dynamische Perspektive“ zusammen. „Fire beinhaltet natürlich auch den Zugang zu unserem Content-Ecosystem und verfügt über Features wie MayDay, den zweiten Bildschirm sowie kostenlosen und unbegrenzten Foto-Speicher“, betont CEO Bezos.

Das Smartphone ist in den USA ab dem 25. Juli exklusiv über AT&T erhältlich. Das 32GB-Modell kostet mit einem Zweijahres-Vertrag 199 Dollar. Die 64GB-Variante ist für 299 Dollar erhältlich. Bereits beim ersten iPhone, das Apple im Jahr 2007 vorgestellt hatte, besaß AT&T die exklusiven Vertriebsrechte. Erst drei Jahren später konnten auch andere Telefongesellschaften das Smartphone vermarkten. In einer Einführungsphase, die heute beginnt, gibt es bei einer Vorbestellung von Fire für 12 Monate den Amazon-Dienst „Prime“ kostenlos dazu. In UK soll der Online-Händler bereits Gespräche mit O2 und Vodafone über eine entsprechende Kooperation führen.

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