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Freitag, April 16, 2021

Vodia: «Wir bieten Resellern eine Perspektive»

Vodia setzt auf PBX-Lösungen für LAN und Cloud. Wir sprachen mit Christian Stredicke, CEO Vodia Networks, wie der Channel in die Strategie des Unternehmens eingebunden wird.

Christian Stredicke, CEO Vodia Networks
Christian Stredicke baute Snom zum weltweit ersten Hersteller von VoIP-Telefonen für die Unternehmenskommunikation auf. Mit seinem Ausstieg bei Snom und dem Umzug nach Boston fokussierte er sich dann ganz auf die Vermarktung der von ihm entwickelten Vodia-Telefonanlagensoftware. Wir sprachen mit ihm über die Strategie und wie der Channel in die Vermarktung der Lösung eingebunden wird.

ChannelObserver: Seit wann gibt es Vodia und wofür steht das Unternehmen?

Stredicke: Im Jahre 2006 haben wir mit PBX unter dem Namen pbxnsip angefangen. Schon damals lag der Schwerpunkt auf Cloud, obwohl der Name da noch gar nicht existierte. In den Folgejahren  haben wir das Konzept weiterentwickelt und eine stabile Plattform aufgebaut.

ChannelObserver: Welches Portfolio bietet Vodia dem Channel?

Stredicke: Das Kernprodukt ist die Vodia PBX, die in der Cloud, aber auch beim Kunden im LAN betrieben werden kann. Ergänzend gibt es Apps für die verschiedenen Plattformen sowie einen Load Balancer für den Fernzugriff und für den Cluster-Betrieb.

ChannelObserver: Warum sollten Reseller zu Vodia wechseln?

Stredicke: Wir bieten den Resellern eine Perspektive weg von der immer schwieriger werdenden Rolle als ‚Man in the Middle’ zum Dienstleister für die Kunden. Das ist ein wichtiger Unterschied, was die Wertschöpfung angeht,  ermöglicht es doch ein kontinuierliches  Einkommen.

ChannelObserver: Welches Know-how sollten Reseller mitbringen?

Stredicke: Die VoIP-Welt ist schon speziell. Daher wäre es wünschenswert, wenn es Erfahrungen mit VoIP gäbe.

ChannelObserver: Gibt es ein Partnerprogramm?

Stredicke: Wie jede gute Fluglinie haben wir haben ein dreistufiges Partnerprogramm.

ChannelObserver: Bei welchen Distributoren ist Vodia gelistet?

Stredicke: Wir sind derzeit bei API und bei Allnet im Programm.

ChannelObserver: Was steht im zweiten Halbjahr auf der Agenda?

Stredicke: Wir werden unsere Aktivitäten im deutschsprachigen Raum ausbauen und einen weiteren Mitarbeiter einstellen. Speziell für Deutschland werden wir uns auch weitere Integrationen mit den verschiedenen CRM-Systemen anschauen und  eine weitere Aktion mit Vodia IO, einem Router mit Telefonanlage für deutsche KMU, starten.  

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