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Mittwoch, November 30, 2022

Utax umwirbt Partner für Projektgeschäfte

Utax nimmt Systemhauspartner ins Visier. Mit ihnen will das Unternehmen im neuen Geschäftsjahr kräftig wachsen. Vor allem bei Managed Document Services.

Soll die strategische Weiterentwicklung der Fachhandelspartner voranbringen: Ralf Wolter, General Manager Indirect & Partner Sales, Triumph-Adler (Foto: UTAX)
An Selbstbewusstsein lässt es Christopher Rheidt nicht mangeln: «Wer als Fachhändler über seine Grenzen und sein angestammtes Portfolio hinaus wachsen möchte, hat mit Utax den Fachhandelspartner Nummer eins an seiner Seite.» Der Executive Vice President bei TA Triumph-Adler will das Projektgeschäft von Utax auch im neuen Geschäftsjahr deutlich ausbauen – zusammen mit den bestehenden Vertriebspartnern und neuen Systemhauspartnern. «Wir haben sowohl unser Produkt-, als auch Lösungs- und Dienstleistungsportfolio exakt darauf ausgerichtet, dies zu ermöglichen», betont der Manager gegenüber ChannelObserver. Im Fokus stünden dabei «drei Meilensteine, Hardware, Solution und MDS-Business, mit denen wir unser Produktangebot weiter komplettieren und zusätzliche Absatzkanäle erschließen». Einer dieser Meilensteine sei das Hardwareangebot, das um neue A3- und A4-Produktfamilien – Farb- und S/W-MFPs – erweitert werde. Als weiteren Meilenstein führt Rheidt den Bereich Solutions an. Hier könnten die Vertriebspartner mit dem MPS-Tool Utax smart und den Solutions Packs ihre Umsätze steigern. Dabei sei die Herstellerunabhängigkeit von Utax smart, mit dem die Reseller ihr MIF (Machines in Field) zentral steuern und überwachen können, besonders für das Projektgeschäft geeignet. Zusätzlich unterstütze das MPS-Tool das Flottenmanagement der Vertriebspartner dabei, «Supplies-Prozesse effizienter und profitabler zu gestalten».

Den dritten Meilenstein stellt die Weiterentwicklung des MDS-Business dar. Um mit den Vertriebspartnern das MDS-Geschäft, «mit dem wir in diesem Geschäftsjahr wieder ein starkes Wachstum zielen konnten», weiter ausbauen zu können, habe man mit Ralf Wolter die Position des General Manager Indirect & Partner Sales geschaffen. «Ralf Wolter hat langjährige Erfahrungen im indirekten Kanal und IT-Systemhaus-Umfeld und konnte bereits mehrfach das Zusammenwachsen beider Geschäftsfelder mitgestalten.» Vorrangig soll er die strategische Weiterentwicklung der Fachhandelspartner in Richtung IT voranbringen und neue Vertriebspartner aus dem Systemhaus-Umfeld gewinnen.

Denn die Systemhäuser als weiteren Vertriebskanal neben dem Bürofachhandel habe Utax schon seit Längerem im Visier, wie Rheidt betont. Doch «um den Kanal richtig ansprechen zu können, bedurfte es einer anderen Struktur, die wir jetzt mit Ralf Wolter aufbauen werden.» Derzeit verfüge Utax über etwa 350 regelmäßig kaufende Fachhändler, von denen 120 für den Verkauf modularer Softwarepakete, also auch Solution Packs, zertifiziert sind. Vorsichtig äußert sich der Executive Vice President zum Thema Cloud. Sicher sei, dass TA und damit Utax zusammen mit einem Partner Cloudservices anbieten werde. Ebenfalls gesichert sei, dass sich der Standort des Rechenzentrums in Nordrhein-Westfalen befinde. Doch wann der Start erfolgen werde, hänge von weiteren Vorbereitungen ab. Auf jeden Fall aber, so Rheidt, «noch im neuen Geschäftsjahr, das am 1. April begonnen hat».

Die Ambitionen in Sachen Cloud begründet er unter anderem damit, dass Mobilität beim Arbeitsplatz der Zukunft einen sehr hohen Stellenwert einnehmen wird. «Wir helfen Unternehmen dabei, Informationen und Dokumente zu jedem Zeitpunkt, an jedem Ort und jeder Zielgruppe zur Verfügung zu stellen.» Deshalb werde Utax die Vertriebspartner in allen Belangen unterstützen, damit sie ihren Kunden die Cloudservices anbieten können. Bis dahin müssen noch einige Details geklärt werden. Unter anderem auch der Abrechnungsmodus für die Partner. «Das kann ein Provisionsmodell ebenso sein, wie Lizenz- oder Mietmodell. Wobei ich eher ein Freund von Lizenz- beziehungsweise Mietmodellen bin», erklärt Rheidt und fügt hinzu: «Auf jeden Fall werden wir rechtzeitig mit den Partnern in den Dialog einsteigen.»

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