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Dienstag, August 16, 2022

«Taylor, hilf!»: Erfolg bei Apple löst Parodie-Welle aus

Nachdem Taylor Swift mit nur einem Blogeintrag mehr Geld für Musiker bei Apple Music herausgeschlagen hat, fielen Internet-Nutzern viele Probleme ein, die die Sängerin als nächstes angehen könnte.

Apple Music: Mehr Geld für die Musiker
Nachdem Taylor Swift mit nur einem Blogeintrag mehr Geld für Musiker bei Apple Music herausgeschlagen hat, fielen Internet-Nutzern viele Probleme ein, die die 25-jährige Sängerin als nächstes angehen könnte. Das Ende der Armut, neue Waffengesetze in den USA, die Lösung des Nahost-Konkliktes und die Rettung der Zeitungsbranche waren nur einige der Probleme, die ironisch an Swift herangetragen wurden. Twitter-Künstler «Darth» wünschte sich Frühstück bei Mcdonald’s den ganzen Tag und ein anderer Twitter-Nutzer fragte vorsichtig an, ob Swift für ihn vielleicht ein Upgrade in einer höhere Sitzklasse bei seinem anstehenden Langstreckenflug rausholen könnte. Unter den anderen Wünschen waren eine Vorgeschichte zu den Harry-Potter Büchern sowie die größte Herausforderung: «Können Sie den Montag verschieben?» Online-Journalist Dave Pell machte sich sogar die Mühe, einen Parodie-Brief mit nächsten Forderungen  m Namen von Swift zu schreiben. Dort hieß es unter anderem, dass die Konfliktparteien im Nahen Osten ihr aktuelles Album «1989» nicht zu hören bekommen werden, bis sie Frieden erreichen.

Swift hatte in ihrem offen Brief von Sonntag angekündigt, «1989» Apples neuem Musikdienst vorzuenthalten, weil Künstler in der dreimonatigen kostenlosen Probezeit kein Geld bekommen sollten. Apple gab wenige Stunden später via Twitter nach. Der Chef der Apple-Plattform iTunes, Eddy Cue, sagte dem Technologie-Blog «Recode», das Umdenken sei von Swifts offenem Brief ausgelöst worden. Er habe die Änderung mit Konzernchef Tim Cook besprochen. Apple werde die Künstler bei seinem Streaming-Dienst Apple Music während der Gratis-Probezeit zu einem nicht näher genannten Tarif pro Abruf ihrer Songs bezahlen. Es ist unklar, was die Änderung Apple kosten wird. (dpa)

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