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Sonntag, August 7, 2022

Softwareanbieter SNP bleibt in den roten Zahlen

Trotz deutlicher Verbesserungen beim Umsatz und operativen Ergebnis ist der IT-Berater SNP Schneider-Neureither im zweiten Quartal in den roten Zahlen geblieben.

CEO Andreas Schneider-Neureither
Trotz deutlicher Verbesserungen beim Umsatz und operativen Ergebnis ist der Softwareanbieter und IT-Berater SNP Schneider-Neureither im zweiten Quartal unter dem Strich in den roten Zahlen geblieben. Der Fehlbetrag bezifferte sich auf minus 0,9 Millionen Euro, wie das im Nebenwerteindex SDax notierte Unternehmen am Freitag in Heidelberg bei der Vorlage ausführlicher Zahlen mitteilte. Damit lag SNP aber nur noch knapp in der Verlustzone und konnte das Minus um über die Hälfte verringern. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen noch einen Fehlbetrag von 2 Millionen Euro ausgewiesen.

Wie bereits bekannt, war der Umsatz im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 14 Prozent auf 34,3 Millionen Euro gestiegen. Als wesentlicher Wachstumstreiber erwies sich dabei die Software-Sparte, der durch die Corona-Krise ausgelöste verstärkte Trend zur Digitalisierung spielte SNP in die Karten. Den im Frühjahr gesenkten Jahresausblick bestätigte das Unternehmen. Demnach geht der Vorstand weiter von einem Umsatz zwischen 145 und 170 Millionen Euro für 2020 aus. Beim Gewinn erwartet SNP eine operative Marge (Ebit) im mittleren einstelligen Prozentbereich. Konzernchef Andreas Schneider-Neureither sprach in Anbetracht der „erheblichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie“ von einem starken Halbjahresergebnis. (dpa)

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