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Samstag, Dezember 10, 2022
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So denkt der CIO: Drei verschiedene „Köpfe“

Ein Blick in die Psyche der IT-Verantwortlichen mit passenden Illustrationen: Welche CIO-Köpfe sind es, die die Richtung der IT vorgeben und wie unterscheiden sie sich voneinander?

So denkt der CIO: Drei verschiedene „Köpfe“
Homeoffice oder Büropräsenz, Laptop oder Desktop: In vielen Unternehmen hat der IT-Manager erheblichen Einfluss auf die Art und Weise, wie gearbeitet wird. Im Austausch mit der Geschäftsleitung wägt er Risiken gegen Nutzen ab – und trifft Entscheidungen, die zum Teil völlig konträr zu den Wünschen und Bedürfnissen der Mitarbeiter ausfallen. Welche Köpfe sind es, die dabei die Richtung vorgeben? Und worin unterscheiden sie sich voneinander? AppSense, Anbieter von User-Virtualization-Lösungen, wagt einen Blick auf die Psyche der IT-Verantwortlichen:

Der Konservative: Seine Berufserfahrung reicht zurück bis in die Ära der Großrechner und der Client-Server-Epoche. Unternehmen vertrauen auf seine Expertise weshalb er in zahlreichen Firmen den IT-Ton angibt. Der konservative Typus hat seinen Beruf gut im Griff – und das soll auch so bleiben. Ganz im Sinne des „Never change a running system“ steht er neuen Lösungen und Entwicklungen wie BYOD (Bring your own Device) eher ablehnend gegenüber. Die Furcht vor den möglichen Risiken und die Angst, dass derartige Entwicklungen seine Kompetenz untergraben könnten, verdeckt den Blick für Innovation. Mit dieser Einstellung neigt er dazu, Chancen zu verpassen und hält Mitarbeiter an der kurzen Leine. Er präferiert den klassischen „Nine to Five“-Arbeitsrhythmus und ist bestrebt, Beruf- und Privatleben strikt voneinander zu trennen. Häufig findet er sich in renommierten, großen Konzernen oder konservativen Branchen wie dem Bankensektor.

Der Konservative: Seine Berufserfahrung reicht zurück bis in die Ära der Großrechner und der Client-Server-Epoche.

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Der Konservative: Seine Berufserfahrung reicht zurück bis in die Ära der Großrechner und der Client-Server-Epoche.

Der Hipster: Als Kind der Generation Digital Native steht er neuen Trends offen gegenüber. Er ist gut ausgebildet, verfügt aber erst über wenige Jahre Berufserfahrung. In dem Bestreben, einen guten Job zu machen, möchte er Innovationen vorantreiben, implementiert neue Lösungen aber teils voreilig, ohne Risiken genau abzuwägen. Flexibilität und Mobilität sind ihm wichtig: Gerne wird da auch mal am späten Abend von daheim aus weiter gearbeitet. Diese Möglichkeit möchte er den Mitarbeitern, für die er sorgt, ebenfalls anbieten – der Consumerization der IT steht er daher offen gegenüber und hat kein Problem mit Trends wie BYOD. Besonders kleine, aufstrebende Unternehmen schätzen seine Arbeit. Er fühlt sich wohl in Firmen, wo Kreativität, Offenheit und Spontanität groß geschrieben werden.

Der Moderate: Er findet sich sowohl in den Reihen junger IT-Verantwortlicher als auch bei den erfahrenen „alten Hasen“. Seine Entscheidungen fällt er nie, ohne vorher genau das Für und Wider gegeneinander abzuwägen. Mit dieser besonnenen Art kann er sehr genau abschätzen, was sinnvoll und notwendig oder überflüssig und riskant ist. Reibungslos funktionierende Prozesse hält der moderate Typus am Laufen, stößt Veränderungen aber überall dort an, wo es von Vorteil ist. Er arbeitet zumeist vom Büro aus, ist in dringenden Fällen aber auch flexibel und überall erreichbar. Entwicklungen wie dem Einsatz mobiler Geräte steht er offen gegenüber, stellt aber den Schutz sensibler Daten an die oberste Stelle. Konzepten wie COPE (Corporate owned, personally enabled) gibt er daher den Vorzug vor BYOD. Der Moderate arbeitet oft in mittelständischen Unternehmen, wo besonders viel Wert gelegt wird auf einen ausgeglichenen Ansatz zwischen Innovation und dem Erhalt bewährter Prozesse.

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