Silver Lake will Restaktien der Software AG übernehmen

Der US-Technologieinvestor Silver Lake will die Darmstädter Software AG wie geplant von der Börse nehmen.

Der US-Technologieinvestor Silver Lake will die Darmstädter Software AG wie geplant von der Börse nehmen. Im Zuge eines Delisting-Angebots sollen die verbliebenen Minderheitsaktionäre 32 Euro je Anteilsschein erhalten, teilte die für die Übernahme gegründete Zweckgesellschaft Mosel Bidco am Montag in München mit. Das Gebot entspricht damit genau dem Stückpreis, den Silver Lake bereits bei der Übernahme von fast 85 Prozent der Software-AG-Anteile bezahlt hat. Laut der Internet-Seite des Softwareanbieters hat Silver Lake seine Beteiligung inzwischen auf mehr als 93 Prozent ausgebaut. Laut Mosel Bidco wird das Delisting-Angebot keine Vollzugsbedingungen enthalten. Die Annahmefrist beträgt vier Wochen.

Ebenfalls am Montag gab die Software AG eine Vereinbarung über den Verkauf von webMethods und StreamSets – also ihres Super iPaaS Geschäfts – an den Techkonzern IBM bekannt. Der Kaufpreis beläuft sich auf 2,1 Milliarden Euro. Super iPaaS ist laut Unternehmensangaben eine KI-gestützte Integrationsplattform, die unter anderem Programmierschnittstellen, Applikationen und Daten zusammenführt. (dpa)

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