Serviceware macht 90 Millionen Euro bei Börsengang

Der Softwareanbieter Serviceware aus dem Taunus nimmt bei seinem Börsengang nicht ganz die erhoffte Summe ein.

Der Softwareanbieter Serviceware aus dem Taunus nimmt bei seinem Börsengang nicht ganz die erhoffte Summe ein. Die einzelne Aktie werde zu 24 Euro ausgegeben, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Bad Camberg mit. Die Preisspanne hatte bei 22,50 bis 27,50 Euro gelegen. Die Aktie soll ab Freitag im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Brutto ist der Börsengang damit inklusive der sogenannten Mehrzuteilungsoption 88,9 Millionen Euro schwer. Davon fließen dem Unternehmen selbst 60 Millionen Euro zu, der Rest geht an die Alteigentümer. Wenn alle Aktien im Umlauf bleiben, liegt der Streubesitz bei 35 Prozent. Mit den Einnahmen will Serviceware Übernahmen finanzieren, die Internationalisierung des Geschäfts vorantreiben und den Vertrieb in Richtung Großunternehmen stärken. Serviceware bietet Unternehmen eine Softwareplattform an, mit der diese unter anderem Kundenanfragen und Serviceprozesse automatisieren können.

Das Unternehmen wurde 1998 gegründet, ist eigenen Angaben zufolge seitdem durchgehend profitabel und jährlich im Schnitt um mehr als ein Viertel gewachsen. Im Geschäftsjahr 2016/17 machte Serviceware einen Umsatz von 44,3 Millionen Euro und verdiente vor Zinsen und Steuern 5,6 Millionen Euro. Das Unternehmen hatte den Börsengang Mitte März angekündigt. Die Gründer Dirk Martin und Harald Popp, die bisher 97 Prozent der Anteile halten, wollen früheren Angaben zufolge langfristig Aktionäre bleiben. (dpa)

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