SAP legt unerwartet starkes zweites Quartal hin

Europas größter Softwarehersteller SAP hat in der Coronavirus-Krise ein unerwartet starkes zweites Quartal hingelegt.

Europas größter Softwarehersteller SAP hat in der Coronavirus-Krise ein unerwartet starkes zweites Quartal hingelegt. Nachbörslich legte die Aktie zu. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro, wie das Dax-Schwergewicht am Mittwochabend in Walldorf überraschend anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Das war deutlich mehr Gewinn als Analysten im Schnitt zuvor mit rund 1,8 Milliarden Euro Betriebsergebnis erwartet hatten. Die operative Marge konnte ebenfalls klar zulegen. Auch der Umsatz zog mit plus 2 Prozent auf 6,74 Milliarden Euro überraschend an, Experten hatten mehrheitlich mit einem Rückgang gerechnet.

Treiber war bei der Erlösen erneut das Geschäft mit Cloudsoftware, das auf bereinigter Basis um 19 Prozent auf 2,04 Milliarden Euro zulegte. Auch bei den Lizenzerlösen schnitt SAP besser ab als befürchtet, im ersten Quartal waren die lukrativen Einmalverkäufe wegen der Corona-Pandemie bereits eingebrochen. Insbesondere Asien und Japan hätten in dem Geschäft eine starke Erholung erlebt, hieß es. SAP bestätigte die nach dem ersten Quartal gesenkten Jahresprognosen. Die detaillierten Ergebnisse legt SAP am 27. Juli vor. (dpa)

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