5.8 C
Flensburg
Dienstag, Dezember 16, 2025

PC-Markt 2025: Starke Ergebnisse, aber volatile Aussichten

Der weltweite PC-Markt zeigte im ersten Quartal 2025 eine Wachstumsrate von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der weltweite PC-Markt zeigte im ersten Quartal 2025 eine Wachstumsrate von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden 63,2 Millionen Geräte ausgeliefert, so die vorläufigen IDC-Ergebnisse. Trotz dieses positiven Starts bleibe der Ausblick für den restlichen Jahresverlauf herausfordernd, so die Analysten.

Laut IDC seien im ersten Quartal noch keine Auswirkungen der US-Zölle spürbar gewesen, da sowohl Anbieter als auch Endverbraucher versucht hätten, Lieferungen zu beschleunigen, um die Auswirkungen der Zölle zu vermeiden. Die Ankündigung neuer Zölle am 2. April 2025 könnte jedoch inflationäre Effekte auf den PC-Markt haben und zu einer Verzögerung der IT-Ausgaben im Rest des Jahres führen.

Die Nachfrage nach PCs bleibe allerdings vor allem aufgrund der Notwendigkeit zur Aktualisierung der Geräte vor dem Ende des Windows-10-Supports sowie der Nachfrage nach On-Device-AI weiterhin stark. Allerdings werde die Unsicherheit über die Zölle sowie die globalen Rezessionsrisiken voraussichtlich die Nachfrage in den kommenden Quartalen negativ beeinflussen.

IDC betont, dass Unternehmen derzeit ihre Strategien überdenken, insbesondere hinsichtlich Beständen, Fertigungskapazitäten und möglichen Umleitungen von Lieferungen, um die Zölle zu umgehen. Es wird erwartet, dass Preiserhöhungen für PCs größtenteils an die Verbraucher weitergegeben werden.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Broadcom überzeugt mit Ausblick

Der Apple- und Google-Chipzulieferer Broadcom hat Umsatz und Gewinn im vierten Geschäftsquartal deutlich gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Nvidia darf leistungsstarke KI-Chips nach China verkaufen

China wird Zugang zu besseren KI-Chips von Nvidia als bisher bekommen. Es ist ein Erfolg für Konzernchef Jensen Huang, der lange auf US-Präsident Donald Trump eingeredet hatte.

Gericht: EU-Strafe gegen Intel zu hoch

Intel soll Millionen zahlen, weil der Konzern laut EU-Kommission Computerhersteller beeinflusst hat. Ein europäisches Gericht stärkt den Wettbewerbshütern den Rücken - senkt jedoch die Geldbuße.
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE