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Donnerstag, Januar 20, 2022

Palo Alto Networks erweitert den indirekten Vertrieb

Security-Spezialist Palo Alto Networks vertreibt seine Lösungen ausschließlich indirekt und verspricht Partnern attraktive Margen. Der Hersteller erweitert zudem sein Portfolio.

Rick Howard, CSO bei Palo Alto Networks
IT-Sicherheit in Unternehmen ist ein zunehmend wichtiges, komplexes und geschäftskritisches Thema. Die Angriffe, Datendiebstahl, Spionage oder Manipulationen, werden immer raffinierter und die Folgeschäden unkalkulierbar. Auch in diesem Jahr hat es erneut große Cyberangriffe gegeben, wie auf die US-Baumarktkette Home Depot, wo Hacker Kreditkartendaten von womöglich 57 Millionen Kunden gestohlen haben. In Deutschland sind sich die Verantwortlichen vieler Bedrohungen dennoch nicht bewusst und reagieren erst im Ernstfall, statt präventiv zu agieren, meint der Security-Spezialist Palo Alto Networks. Der Anbieter setzt sich dafür ein, dass die erforderliche Beratung der Firmen einen höheren Stellenwert bekommt und somit wirtschaftlich für die Partner attraktiv wird. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte ausschließlich indirekt. Derzeit vermarktet der Hersteller seine Lösungen in Zentraleuropa über rund 400 Partner, darunter Integratoren, Systemhäuser und Reseller. Hinzu kommen noch drei Distributoren, darunter der Value Added Distributor Westcon. Das Partnerprogramm „NextWave“ soll dem Handel „attraktive Margen“ bieten, verspricht der Hersteller. Der Anbieter will in strategische Partner gezielt investieren, damit diese auch komplexe Themen angehen können. Die erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen laufen über Systemingenieure des Herstellers. Entsprechend qualifizierte Partner können später auch eigene Supportcenter für ihre Kunden einrichten und selbst Schulungen für User anbieten. Und damit zusätzlichen Umsatz generieren, wie Palo Altworks betont.

Parallel zum Ausbau des Channels erweitert das Unternehmen sein Portfolio. Mit „GlobalProtect“, einer Sicherheitslösung für mobile Geräte, rückt das Thema Mobilität und BYOD verstärkt in den Fokus. Den präventiven Ansatz zur Abwehr von Cyber-Angriffen am Endpunkt verfolgt Palo Alto Networks mit einer neuen Lösung für Endpunkt-Sicherheit. Dabei soll bislang unbekannte Malware durch eine spezielle patentierte Technologie erkannt und direkt abgewehrt werden. So ist „Traps Advanced Endpoint Protection“, angeboten als Abo-Service, ab sofort über autorisierte Partner verfügbar. Das Angebot umfasst die komplette Funktionalität, einschließlich Exploit-Prävention, Malware-Prävention durch WildFire-Integration, Forensik und Premium-Support. „Heute geht es im Channel nicht mehr darum, einfach nur Sicherheitslösungen zu verkaufen. Partner müssen der Komplexität moderner Cyberbedrohungen gewachsen sein und den Kunden dauerhaft beratend zur Seite stehen. Dazu gehört auch, für Kunden die momentane IT-Sicherheitslage im Unternehmen zu analysieren, etwa im Rahmen einer Security-Policy-Inventur. Zum Vertriebserfolg tragen auch Proof of Concepts, Evaluierungen und Teststellungen bei“, betont Rick Howard, CSO bei Palo Alto Networks.

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