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Donnerstag, Dezember 8, 2022
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Millionenstrafen wegen Lizenzvergehen 

Europäische Firmen mussten im vergangenen Jahr 12,5 Millionen Euro Schadenersatz wegen Software-Lizenzvergehen zahlen. Deutsche Firmen sind mit zwei Millionen Euro beteiligt.

Für Firmen in EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika), die wegen Software-Lizenzvergehen ertappt worden sind, war 2012 ein teures Jahr: 12,5 Millionen Euro (16,5 Millionen US-Dollar) mussten sie an Schadenersatz und Lizenzierungskosten zahlen. Dies sind fast 400.000 Euro mehr als noch im Jahr zuvor, das berichtet der Software-Verband BSA. Die Zahl der Unternehmen, die von der BSA und ihren Mitgliedsfirmen belangt wurden, stieg im Jahresvergleich um elf Prozent. Gut 15 Prozent der Zahlungen in EMEA mussten deutsche Unternehmen leisten. Das entspricht einem Betrag von zwei Millionen Euro.

„2012 war ein erfolgreiches Jahr für das Rechtsprogramm der BSA. Die Zahl der außergerichtlichen Einigungen stieg um elf  Prozent, die Summe der Schadenersatz- und Lizenzierungszahlungen um vier Prozent. Zwar gab es, anders als 2011, keine außergewöhnlich großen Fälle, dafür werden Behörden und Gerichte in der Abwicklung der Fälle immer routinierter“, betont Georg Herrnleben, Senior Director EMEA der BSA.

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