Millionenstrafe für Microsoft

Wegen Verstößen gegen Gesetzesregelungen über Cookies soll Microsoft in Frankreich eine Millionenstrafe zahlen.

Wegen Verstößen gegen Gesetzesregelungen über Cookies soll Microsoft in Frankreich eine Millionenstrafe zahlen. Frankreichs Datenschutzbehörde CNIL verhängte ein Bußgeld von 60 Millionen Euro gegen den Softwarehersteller, wie die CNIL am Donnerstag in Paris mitteilte.

Die Behörde wirft Microsoft Verstöße bei der Suchmaschine «bing.com» vor. Cookies zu Werbezwecken würden ohne Zustimmung erfasst. Zudem gebe es keine Schaltfläche, die das Ablehnen von Cookies eben so leicht mache wie das Zustimmen.

Cookies sind kleine Datensätze, die auf dem Gerät gespeichert werden, wenn man eine Webseite besucht. Vieles wird dadurch für den Nutzer einfacher, doch auch personenbezogene Informationen können transparent werden und an Werbetreibende übermittelt werden.

Die CNIL legte fest, dass Microsoft seine Regelung innerhalb von drei Monaten ändern muss. Nutzerinnen und Nutzer in Frankreich sollen dann ihre Zustimmung geben, bevor Cookies zu Werbezwecken abgelegt würden. Andernfalls soll der Softwarehersteller eine Strafe von 60 000 Euro pro Tag Verspätung zahlen. Die Buße richtet sich gegen Microsoft Ireland Operations Ltd. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Tech-Konzerne sagen Selbstfinanzierung von KI-Strom zu

Der Energiehunger von Rechenzentren wächst rasant. Der US-Präsident will deshalb, dass große Tech-Unternehmen eigene Kraftwerke bauen. So sollen steigende Preise für die Bevölkerung verhindert werden.

CPN startet in Österreich

Seit 2003 ist CPN als Netzwerk für Systemhäuser und IT-Fachhändler in Deutschland aktiv. Jetzt geht CPN Österreich an den Start.

Ceconomy-CEO tritt zurück

Kai-Ulrich Deissner, CEO der Ceconomy AG (MediaMarkt/Saturn), kündigt überraschend seinen Rücktritt an.
ANZEIGE
ANZEIGE