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Dienstag, August 9, 2022

Microsoft startet Surface-Vertrieb über Systemhäuser

Der Hersteller will den Vertrieb seiner Surface-Modelle an Geschäftskunden ausbauen. Dafür startet jetzt die Vermarktung in Deutschland über autorisierte Systemhäuser.

Der Vertrieb der Surface-Geräte geht schrittweise voran. Erst waren die Tablets in Deutschland nur über den Online-Store des Herstellers zu beziehen. Danach folgten Retailer und Online-Händler. Und jetzt sollen die Produkte hier zu Lande endlich über den Channel erhältlich sein. Unternehmenskunden haben ab sofort die Möglichkeit, die Surface-Geräte über autorisierte Systemhäuser zu beziehen, teilte Microsoft mit. Wie viele Unternehmen dafür auserkoren wurden, sagte der Konzern nicht. „In Kürze werden wir die deutschen Authorized Surface Reseller (ASR) der ersten Phase bekannt geben“, heißt es in der Mitteilung weiter. In den USA vollzog sich der erweiterte Vertrieb an Geschäftskunden über den Channel nur über die großen Large Account Reseller (LAR).  Als Distributoren waren dort die beiden Broadliner Ingram Micro und Tech Data sowie Synnex dabei. Das „Microsoft Devices Program“, ein Two-Tier-Programm, dass es dem Handel erleichtern soll, das Produkt auch an Geschäftskunden zu vermarkten, startete ebenfalls zuerst in den USA. Offensichtlich wird es jetzt auch auf andere Länder, wie beispielsweise Deutschland, übertragen.

„Die Erweiterung des Vertriebskanals für Surface ist ein wichtiger Schritt, um der Nachfrage im Businessumfeld nachkommen zu können“, so Oliver Gürtler, Leiter des Geschäftsbereich Windows bei Microsoft Deutschland. „Gerade das Surface Pro mit seinem leistungsstarken Intel Core i5 x86 Prozessor und bis zu 256 GB Speicherkapazität ist für produktives und flexibles Arbeiten im Unternehmen die ideale Lösung.“ Neben erweiterten Garantieleistungen würden die neuen Authorized Surface Reseller (ASRs) eine Vielzahl an zusätzlichen Servicediensten anbieten: Von Bestandskennzeichnungen, unternehmensspezifischer Bildgebung, Konfektionierung, Vor-Ort-Service- und Support bis hin zu Geräte-Recycling und Datenschutzbestimmungen könnten die Dienste auf die Bedürfnisse der Unternehmen individuell angepasst werden. In der ersten Phase erweitert Microsoft den Vertriebskanal neben den USA und Deutschland in Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, und Österreich. Weitere Märkte und ASRs in den einzelnen Ländern werden in den kommenden Monaten folgen, kündigt der Hersteller an.

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