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Mittwoch, Januar 19, 2022

Michael Dell: „Carl Icahn ist ein Bösewicht“

Dell-Chef Michael Dell rechnet schonungslos mit Großinvestor Carl Icahn ab. Dieser sei „ein Bösewicht“, so der Firmengründer.

„Carl Icahn ist ein Bösewicht“, Michael Dell
Dell-Chef Michael Dell rechnete auf einer Veranstaltung des US-Verlags The Channel Company schonungslos mit dem Großinvestor Carl Icahn ab. Er bezeichnete den Multimilliardär in einer Talk-Runde als „Bösewicht“. „Er lügt und verfügt über keinerlei ethische Prinzipien. Ich habe keine Zeit, mich mit ihm zu beschäftigen“, so Dell weiter. Die Aussage des Firmengründers wurde von den Zuschauern mit großem Applaus quittiert. Carl Icahn war im Zuge der Privatisierung des Konzerns ein Widersacher von Michael Dell. Icahn sprach sich gegen die Pläne aus, den PC-Hersteller von der Börse zu nehmen und zu privatisieren. Derzeit beschäftigt sich der Investor mit Apple. Icahn forderte Apple-Chef Tim Cook in einem offenen Brief auf, einen Aktienrückkauf im Volumen von bis zu 100 Milliarden Dollar zu veranlassen. Die Apple-Aktie müsste ungefähr den doppelten Wert haben, so Icahn weiter.

Carl Icahn wurde der breiten Öffentlichkeit 1985 durch die Übernahme der US-Fluggesellschaft TWA bekannt. Oliver Stone nahm ihn in Folge als Vorbild für den Spekulanten Gordon Gekko in seinem Film „Wall Street“. Den berühmten Spruch „Wenn du einen Freund brauchst, kauf dir einen Hund”, äußerte Icahn angeblich zu einem TWA-Mitarbeiter. 

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