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Donnerstag, Dezember 1, 2022
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Logitech muss weiter restrukturieren

Der Peripherie-Hersteller baut weltweit 140 Arbeitsplätze ab. Es sollen 16 bis 18 Millionen Dollar im Geschäftsjahr zusätzlich eingespart werden. Die Firma konzentriert sich auf mobiles Zubehör.

Logitech-CEO Darrell muss weiter sparen.
Logitech konnte jahrelang seine Umsätze im zweistelligen Bereich steigern und eilte von Rekordumsatz zu Rekordumsatz. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die sinkende Nachfrage nach Desktops und Notebooks macht auch Logitech zu schaffen. Denn Mäuse, Tastaturen und Webcams verkaufen sich immer schlechter. Und auf den Boom von Tablets und Smartphones hat Logitech zu spät reagiert. So ging im dritten Quartal der Fiskaljahres 2013 der Umsatz um 14 Prozent auf 615 Millionen Dollar zurück. Der Verlust lag bei 180 Millionen Dollar. Der Hersteller reagierte mit einem drastischen Strategiewechsel: Die Geschäfte mit Fernbedienungen und Videosicherheit sollen abgestoßen werden. Lautsprecher-Docks und Zubehör für Konsolen sollen bis Ende 2013 eingestellt werden. Im Mittelpunkt stünden künftig Zubehör-Produkte für Tablets und Smartphones (ChannelObserver berichtete im Januar).

Jetzt muss der Schweizer Hersteller erneut Kosten sparen und Stellen streichen. Waren es im Juni 2012 bereits 450 Mitarbeiter, die gehen mussten, sind es nun 140. Das entspricht fünf Prozent der Belegschaft. Im Fiskaljahr 2014 sollen 16 bis 18 Millionen Dollar zusätzlich eingespart werden. Bereits im April 2012 gab Logitech für dieses Geschäftsjahr Einsparungen in Höhe von 80 Millionen Dollar bekannt. In einer Firmenmitteilung kündigte CEO Bracken P. Darrell erneut an, dass sich Logitech künftig auf mobiles Zubehör konzentrieren werde. Darüber hinaus müsse das Geschäft mit PC-Peripherie profitabler werden. 

„Wir müssen ein schnelleres und profitableres Unternehmen werden. Dazu gehören auch weitere Kosteneinsparungen. Künftig werden wir herausragende Produkte für den Mobility- und PC-Bereich entwickeln und schneller auf den Markt bringen“, so CEO Darrell. 

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