-1 C
Flensburg
Samstag, Dezember 10, 2022
Advertisement

Logitech mit Millionenverlust wegen PC-Schwäche

Logitech muss in seinem vierten Quartal einen Verlust von 36 Millionen Dollar, im Gesamtjahr von 228 Millionen Dollar verbuchen. Schuld sei der schwache europäische PC-Markt.

„Unser Retail-Geschäft hat sich, bis auf Europa, stabilisiert“, Logitech-CEO Bracken P. Darrell
Bei Logitech ist noch keine Besserung in Sicht: Im vierten Quartal steht ein Verlust von 36 Millionen Dollar zu Buche. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12 Prozent auf 469 Millionen Dollar zurück. Im Fiskaljahr 2013 setzte der Hersteller 2,1 Milliarden Dollar um, im Vorjahr waren es noch 2,3 Millionen Dollar. Der Verlust im Gesamtjahr beläuft sich auf 228 Millionen Dollar, im Vorjahreszeitraum gab es noch einen Gewinn von 71 Millionen Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr 2014 rechnet Logitech mit einem weiteren Umsatzrückgang auf rund zwei Milliarden Dollar. 

Der Hersteller reagierte auf die anhaltende Schwäche mit einem drastischen Strategiewechsel: Die Geschäfte mit Fernbedienungen und Videosicherheit sollen abgestoßen werden. Lautsprecher-Docks und Zubehör für Konsolen sollen bis Ende 2013 eingestellt werden. Im Mittelpunkt stünden künftig Zubehör-Produkte für Tablets und Smartphones (ChannelObserver berichtete). 

In Europa hat Logitech scheinbar die größten Probleme: „Unser Retail-Geschäft hat sich, bis auf Europa, stabilisiert“, so CEO Bracken P. Darrell. In Europa hätten die allgemeinen wirtschaftlichen Probleme und die schwache PC-Nachfrage das vierte Quartal des Herstellers belastet. In Amerika und Asien hätten die Geschäfte mit Mäusen und Keyboards dagegen um sechs Prozent zugelegt, trotz einer um 14 Prozent gesunkenen PC-Nachfrage. Erfreulich hätten sich die Geschäfte mit Tablet-Zubehör entwickelt. 

Verwandte Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Advertisement

Share and Like

1,529FollowerFolgen

Neueste Artikel

Der gläserne Kunde – Sparen per App im Trend

Langsam wird es unübersichtlich auf dem Smartphone: Wer angesichts der Inflation die besten Angebote nutzen will, braucht in immer mehr Geschäften eine zusätzliche App. Verbraucherschützer betonen: Auch diese Rabatte haben ihren Preis.