Kaspersky steigert Umsatz in Deutschland zweistellig

Kaspersky will künftig verstärkt Managed Service Provider (MSPs) adressieren. In Deutschland konnte der Security-Spezialist den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr zweistellig steigern.

Kaspersky hat seine Organisationsstruktur geändert und sein Geschäft in VSB (kleines Geschäft bis 49 Lizenzen), SMB (50 bis 999 Lizenzen) und Enterprise (über 1.000 Lizenzen) aufgeteilt. Kleinere Kunden können im Retail, Etail oder beim Partner kaufen. Michael Speth soll die VSB-Aktivitäten koordinieren. Zuvor gab es für diesen Bereich keinen dedizierten Ansprechpartner. Große überregionale Partner (Major Accounts) sollen von Uwe Rehwald betreut werden. Diese Partner haben eine deutsche Rechnungsadresse, aber mehrere Vertriebsbüros in Deutschland, wie beispielsweise Bechtle oder Cancom. Auch ein eigenes MSP-Programm soll zur Jahresmitte kommen. Die Managed Service Provider werden künftig ebenfalls in den Verantwortungsbereich von Rehwald fallen. «Wir wollen eine größere Anzahl Service Provider gewinnen», kündigt DACH-Chef Holger Suhl im Gespräch mit ChannelObserver am Rande der CeBIT an. Peter Neumeier übernimmt als neuer Channel-Chef den Job von Uwe Rehwald. Rene Botmer hat bislang das Thema Enterprise in der DACH-Region verantwortet und wird Kaspersky verlassen. Wasilij Geist wird diesen Bereich ab dem vierten April übernehmen. «Dadurch gewährleisten wir Kontinuität», so Suhl.

Das vergangene Geschäftsjahr sei über alle Business Units in Deutschland gewachsen. Den Umsatz hätte das Unternehmen zweistellig steigern können. Im Enterprise-Segment hätte der Hersteller sogar um 30 Prozent zulegen können. Der Anteil des B2B-Geschäfts liege mittlerweile bei rund 45 Prozent am Gesamtumsatz. «Mit einer Verbreiterung des Portfolios werden wir auch für neue Partner interessant», betont Suhl. 

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