Finanzierung von Dell-EMC-Deal verzögert sich

Dell hat offenbar Probleme mit der zeitgerechneten Finanzierung der EMC-Übernahme. Zudem gibt es Schwierigkeiten mit dem Verkauf von Perot Systems, da ein Bieter ausgestiegen ist.

Dell hat offenbar Probleme, den Kredit für die 67 Milliarden Dollar schwere EMC-Übernahme zusammenzubekommen, berichtet die New York Post, die sich auf eine nicht genannte Quelle beruft. Für den Deal musste der PC-Hersteller einen Kredit in Höhe von 45 Milliarden Dollar aufnehmen. Die ersten 10 Milliarden Dollar seien am Mittwoch fällig gewesen, berichtet die Publikation weiter. Die Bankengruppe, die von JP Morgan angeführt wird, benötige 10 weitere Tage, um den Kredit zu stemmen.

Zudem hat Dell offenbar Probleme mit dem Verkauf von Perot Systems. Der IT-Konzern plant, sich von einigen Tochtergesellschaften zu trennen, um die EMC-Übernahme finanzieren zu können. Die französische Atos ist demzufolge aus dem Bieterrennen ausgestiegen. Jetzt sollen nur noch Tata aus Indien und der japanische IT-Dienstleister NTT Data dabei sein. Ein US-Firmensprecher von Dell versichert jedoch, dass man den Zeitplan einhalten werde.

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