Extreme Networks hat sein neues Partnerprogramm «Extreme Partner First» angekündigt. Das Programm soll internationale Partnerunternehmen mit vereinfachten Prozessen, transparenter Preisgestaltung und einer einheitlichen Rabattstruktur unterstützen. Zudem integriert der Hersteller verstärkt KI-basierte Tools, um Abläufe im Vertriebs- und Projektgeschäft zu beschleunigen.
Das Programm führt ein global einheitliches Modell für Rabatt- und Preiskalkulationen ein. Grundlage ist ein SKU- und volumenbasiertes Rabattsystem, das Partnern eine höhere Planungssicherheit bieten soll. Die Deal-Registrierung wird weltweit vereinheitlicht und durch systembasierte Schutzmechanismen ergänzt. Das Unternehmen strebt zudem eine Genehmigungsdauer von maximal 48 Stunden für Service Level Agreements an, um internationale Geschäfte schneller abwickeln zu können.
Das Programm setzt verstärkt auf Künstliche Intelligenz: Ein neuer AI-Sales-Assistent soll Partnern innerhalb kurzer Zeit produktspezifische Informationen, Fallbeispiele und Preisdaten zur Verfügung stellen, um Vertriebsprozesse zu beschleunigen. Ergänzend erhalten Partner Zugang zu personalisierten Dashboards mit Echtzeit-Einblicken in Opportunities und Deal-Status.
Zur Unterstützung technischer Kompetenzen bietet Extreme Networks neue Schulungs- und Zertifizierungsformate an, darunter kombinierte Abschlüsse für Installation und Troubleshooting mit Fokus auf KI-Readiness und Anwendungsfälle innerhalb von Extreme Platform ONE.
Partner wie Logicalis begrüßen die Neuausrichtung. Laut Richard Simmons, Director of Network Solutions, erleichtert das Programm eine transparente und planbare Zusammenarbeit. Joe Spencer, Channel-Manager bei Extreme Networks, betont die Bedeutung eines vereinfachten, globalen Modells angesichts zunehmender technischer Anforderungen und wachsender Kundenerwartungen.


