Der Netzwerkausrüster Ericsson hat im vierten Quartal mehr verdient als erwartet. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) stieg um fast ein Viertel auf 12,7 Milliarden schwedische Kronen (rund 1,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Freitag in Stockholm mitteilte. Damit wurden die durchschnittlichen Schätzungen von Analysten übertroffen. Die Aktionäre sollen für 2025 eine von 2,85 auf 3,00 Kronen angehobene Dividende erhalten. Branchenexperten hatten hier allerdings mehr erwartet. Zudem kündigten die Schweden ein Aktien-Rückkaufprogramm in Höhe von 15 Milliarden Kronen an.
Die Aktie legte in Stockholm im frühen Handel um mehr als neun Prozent zu. Das Papier war damit so viel wert wie seit Anfang November nicht mehr.
Ericsson verzeichnete beim Umsatz zwar einen Rückgang um fünf Prozent auf 69,3 Milliarden Kronen. Organisch, sprich bereinigt um Wechselkurs- sowie Portfolioeffekte, stiegen die Erlöse jedoch um sechs Prozent. Dabei profitierte der Konzern vom Wachstum in der wichtigen Netzwerksparte. Ein schwächeres Geschäft in Nord- und Südamerika sowie Nordostasien konnte dabei durch andere Regionen aufgefangen werden. Unter dem Strich legte der Gewinn um 76 Prozent auf 8,6 Milliarden Kronen zu. (dpa)


