Deutsche Telekom bleibt Mobile World Congress fern

Die für Ende Juni geplante Mobilfunk-Messe Mobile World Congress verliert auch die Deutsche Telekom als Aussteller in Barcelona.

Die für Ende Juni geplante Mobilfunk-Messe Mobile World Congress verliert auch die Deutsche Telekom als Aussteller in Barcelona. «Aufgrund der andauernden Pandemie und der langsam wachsenden Zahl der vollständig geimpften Menschen in Deutschland stellen große Menschenansammlungen weiterhin ein Risiko dar», begründete der Konzern die Entscheidung am Montag. Man halte es nicht für vertretbar, dieses Risiko für eine große Anzahl der eigenen Mitarbeiter einzugehen. Deswegen werde die Telekom eine vollständig digitale Veranstaltung zum Mobile World Congress organisieren. In den vergangenen Wochen hatten bereits unter anderem der Smartphone-Marktführer Samsung, der Chipkonzern Qualcomm, die Netzwerk-Ausrüster Ericsson, Nokia und Cisco sowie der Android-Entwickler Google angekündigt, dass sie angesichts der Corona-Risiken nicht vor Ort sein werden. Die Absage der Telekom hat noch einmal ein eigenes Gewicht: Sie ist ein wichtiges Mitglied der Mobilfunk-Vereinigung GSMA, die den weltgrößten Branchentreff veranstaltet.

Die GSMA will nach jüngsten Angaben weiterhin 30 000 bis 40 000 Teilnehmer vom 28. Juni bis 1. Juli in Barcelona versammeln. Zuletzt hatte es aber bereits geheißen, dass ein Großteil von ihnen aus Spanien kommen könnte. Im vergangenen Februar war der MWC unter den ersten Events, die wegen der Corona-Gefahr abgesagt wurden. Üblicherweise kommen mehr als 100 000 Brancheninsider und Journalisten zur Messe. Zu dem Sicherheitskonzept der GSMA für die Messe in Barcelona gehören Schnelltest-Stationen, zusätzliche Ein- und Ausgänge in den Messehallen, verbesserte Lüftungsanlagen und eine Maskenpflicht. Die Teilnehmer sollen auch eine App herunterladen, die zur Kontaktnachverfolgung verwendet werden kann. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

ADN erweitert Security-Portfolio um RSA

Der Distributor ADN baut sein Cybersecurity-Portfolio aus und nimmt RSA Security als neuen Hersteller auf. Die Vertriebspartnerschaft ermöglicht Fachhandelspartnern in der DACH-Region den Zugang zu Lösungen für den Schutz und die Verwaltung digitaler Identitäten.

Experte: Software-Schwachstellen bleiben länger ein Problem

Angreifer können neue Sicherheitslücken inzwischen in Minuten oder Stunden für Attacken auswerten. Doch KI dürfte auch helfen, das künftig zu ändern, glaubt ein Experte der Cyberagentur des Bundes.

Gravierende Sicherheitslücke bedroht Millionen Webseiten

Blogs, Onlineshops und Nachrichtenportale weltweit könnten ins Visier von Angreifern geraten. Die PHP-Lücke ermöglicht die Übernahme ganzer Server - wie groß ist die Gefahr für Nutzer?