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Samstag, Juni 25, 2022

Dell gibt Drucker-Geschäft auf

Dell gibt das Drucker-Geschäft in Europa auf. Die Geräte sind nur noch wenige Monate in Deutschland verfügbar. Der Hersteller gibt mehrere Gründe für den radikalen Schritt an.

Drucker von Dell: nur noch wenige Monate lieferbar
Dell gibt das Drucker-Geschäft in Europa, Asien und der Pazifik-Region auf, wie der Hersteller per Mitteilung bestätigt. Für dieses Jahr rechne man mit einem weiterhin rückläufigen Drucker-Geschäft, so die Begründung für den radikalen Schritt. Das Druck-Volumen würden kontinuierlich geringer werden und damit verbunden auch der Absatz der Drucker-Hardware. «Die installierte Basis wird künftig weiter zurückgehen», prognostiziert der IT-Konzern. Das wirke sich auf Umsatz und Marge der Hersteller aus. In Konsequenz würde der Anbieter die Geschäfte in EMEA, Asien und der Pazifik-Region herunterfahren und sich auf den Markt in Nordamerika konzentrieren, wo man sich in einer ungefährdeten Position befinde, heißt es weiter. Die Drucker sollen noch einige Monate in Europa erhältlich sein, der Prozess werde zum Jahresende abgeschlossen sein. Das bedeutet, dass zum Jahresende wohl keine Dell-Drucker hier zu Lande mehr lieferbar sind. Bestehende Auftrage würden noch abgewickelt werden, Support und Reparaturen sollen für Bestandskunden erbracht werden. Zudem würden Toner und Ersatzteile weiterhin zur Verfügung gestellt werden.

Dell vertreibt seine Drucker zum Großteil über den Channel. Zu den Distributoren für diesen Bereich zählen Broadliner Ingram Micro, Systeam und Siewert & Kau. Großhändler für Drucker-Verbrauchsmaterialien sind Despec und UFP. Laut den Marktforschern von Context war der Drucker-Absatz nach Stückzahlen im vierten Quartal in der EMEA-Region im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Prozent rückläufig. 

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