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Dienstag, Juni 28, 2022

CPU-Knappheit trifft PC-Markt hart

Laut Gartner ging der PC-Markt im ersten Quartal 2019 zurück. Aufgrund der anhaltenden CPU-Knappheit konzentrieren sich die Anbieter auf Alternativen. In den USA verlieren alle Hersteller.

Laut den vorläufigen Ergebnissen des Research- und Beratungsunternehmens Gartner wurden im ersten Quartal 2019 rund 58,5 Milliarden PCs ausgeliefert. Dies entspricht einem Rückgang von 4,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2018. Die PC-Hersteller haben sich seit einigen Monaten aufgrund der anhaltenden CPU-Knappheit auf Bereiche mit höheren Margen und Chromebooks konzentriert. Chromebooks konnten so in den ersten drei Monaten des Jahres, trotz Engpässen bei Einstiegs-CPUs, zweistellig zulegen. Zudem hatten die PC-Hersteller aufgrund der schwierigen Liefersituation bei Intel teilweise auf die alternativen Angebote von AMD zurückgegriffen. Weltweit führt Lenovo den PC-Markt vor HP, Dell, Apple, Asus und Acer an. Die Top-3-Anbieter stehen dabei für 61,5 Prozent der weltweiten Auslieferung.

In den USA sah die Situation der PC-Hersteller im ersten Quartal besonders trübe aus. Alle Top-Hersteller mussten sich mit rückläufigen Absatzzahlen auseinandersetzen: HP (-4,7 %), Dell (-7,1 Prozent), Lenovo (-7,5 Prozent) und Apple (-3,5 Prozent). In der EMEA-Region ging der PC-Absatz um 2,2 Prozent zurück. Japan war die einzige Region weltweit, bei der eine Steigerung zu beobachten war (+6,8 Prozent). 

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