Citrix gliedert GoTo-Geschäftsbereich aus

Citrix will sich künftig auf sein Kerngeschäft konzentrieren und gliedert die GoTo-Produktfamilie aus. Für diese wird eine eigene Firma gegründet. Zudem werden 1.000 Arbeitsplätze abgebaut.

Citrix will sich künftig auf sein Kerngeschäft konzentrieren, auf die sichere und verlässliche Bereitstellung von Apps und Daten. Dazu zählen XenApp, XenDesktop, XenMobile, ShareFile und NetScaler. Produkte, die nicht zur Kerngruppe gehören, sollen auslaufen. Die sofortigen Maßnahmen umfassen zudem eine Rationalisierung des derzeitigen Produktportfolios, eine Neuausrichtung und Verbesserung von Prozessen und Ressourcen sowie eine «Restrukturierung der Arbeitskräfte», so der Hersteller in einer Mitteilung. Das GoTo-Geschäft wird ausgegliedert und in eine eigene Aktiengesellschaft eingebracht. Zu den Produkten gehören GoToAssist, GoToMeeting, GoToMyPC, GoToTraining, GoToWebinar, Grasshopper sowie OpenVoice. Nach der Ausgliederung, die in der zweiten Jahreshälfte 2016 abgeschlossen sein soll, wird Chris Hylen, der derzeit die GoTo-Business Unit leitet, CEO des neuen Unternehmens. Außerdem würden, zusätzlich zu der Ausgliederung des GoTo-Geschäfts, 1.000 Vollzeitstellen und befristete Arbeitsverträge gestrichen werden. Der Großteil dieser Maßnahmen soll zwischen November 2015 und Januar 2016 umgesetzt werden. Durch diese Maßnahmen verspricht sich Citrix auf das Jahr umgerechnet eine Kostenersparnis vor Steuern von rund 200 Millionen Dollar.

Zuvor hatte der Investor Elliott Management Druck auf den Virtualisierungs-Spezialisten ausgeübt. Der Plan sah unter anderem den Verkauf bestimmter Geschäftseinheiten und Kosteneinsparungen vor. Zeitgleich mit der engen Kooperation mit Elliott Management gab CEO Mark Templeton im Juli seinen Rücktritt bekannt. 

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