Cisco blickt skeptisch aufs laufende Quartal

Die sich abschwächende weltweite Wirtschaftsdynamik scheinen auch die Kunden des US-Netzwerk-Spezialisten Cisco zur Investitionszurückhaltung zu zwingen.

Der US-chinesische Handelsstreit und die sich abschwächende weltweite Wirtschaftsdynamik scheinen auch die Kunden des US-Netzwerk-Spezialisten Cisco zur Investitionszurückhaltung zu zwingen. Das Unternehmen rechnet für das erste Quartal des angelaufenes Geschäftsjahrs 2020 jedenfalls nur mit einem Umsatzwachstum von null bis zwei Prozent, wie aus einer am Mittwoch nach US-Börsenschluss in San Jose veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Analysten waren bisher von 2,56 Prozent ausgegangen. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) soll zwischen 80 und 82 US-Cent liegen. Hier hatten die Erwartungen der Experten einen Cent höher gelegen. Bei Anlegern kam der zurückhaltende Blick nach vorn nicht gut an. Der Aktienkurs von Cisco rauschte in einer ersten Reaktion im nachbörslichen Geschäft um mehr als sieben Prozent in die Tiefe.

Im vierten Quartal war der Umsatz um 6 Prozent auf 13,4 Milliarden US-Dollar gestiegen, der Gewinn fiel unter dem Strich wegen Sondereffekten allerdings um fast die Hälfte auf 2,2 Milliarden Dollar. Ohne diese legte der Gewinn um 9 Prozent auf 3,6 Milliarden zu. Die Kennzahlen lagen in etwa im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Cisco stellt vor allem Router und Switches für den Internet- und Datenverkehr her. Die Technik steckt etwa in vielen Firmen-Netzwerken. Zuletzt hatte der Konzern aber auch verstärkt das Service- und Sicherheitsgeschäft im Blick. (dpa)

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