AVM prüft Verkaufsoptionen

Die vor allem für ihre Fritzbox-Router bekannte Firma AVM prüft verschiedene Optionen für die Zukunft.

Die vor allem für ihre Fritzbox-Router bekannte Firma AVM prüft verschiedene Optionen für die Zukunft. Die Gründer und geschäftsführenden Gesellschafter gingen auf die 70 zu und machten sich Gedanken über die Zeit, wenn sie nicht mehr im Unternehmen sind, hieß es von AVM am Donnerstag nach einem Bericht des „Handelsblatts“ über Verkaufspläne. „Diesen Übergang planen sie seit geraumer Zeit aktiv und diskutieren ohne Zeitdruck verschiedene Möglichkeiten“, sagte eine AVM-Sprecherin.

Das „Handelsblatt“ berichtete, die AVM-Gründer hätten einen Auktionsprozess gestartet, der von der Investmentbank Lincoln geführt werde. Zahlreiche Finanzinvestoren beschäftigten sich mit dem Berliner Unternehmen, das bei einem Deal mit 750 Millionen bis 1 Milliarde Euro bewertet werden könne, hieß es unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

AVM betonte, man wolle sich nicht an Spekulationen beteiligen. „Das Einzige, was feststeht, ist das Ziel: Generationswechsel und dennoch Kontinuität.“(dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Nemetschek gebremst von Währungen

Der Bausoftwareanbieter Nemetschek ist im ersten Quartal spürbar vom schwachen Dollar gebremst worden.

Dirk Reinecke wird Commercial Director bei Claranet Deutschland

Claranet Deutschland hat die Ernennung von Dirk Reinecke zum Commercial Director bekannt gegeben.

Cohere und Aleph Alpha wollen deutsch-kanadische KI bauen

US-Anbieter dominieren mit ihren KI-Modellen den Markt. Deutschland sucht nach Wegen zu mehr Unabhängigkeit, etwa durch eine Kooperation mit Kanada. Zwei Firmen kündigen einen Zusammenschluss an.