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Mittwoch, Januar 7, 2026

ASML nach Bernstein-Lob auf Rekordhoch

Die Aktien von ASML haben am Montag kräftig von einer Hochstufung durch das US-Analysehaus Bernstein Research profitiert.

Die Aktien von ASML haben am Montag kräftig von einer Hochstufung durch das US-Analysehaus Bernstein Research profitiert. Die Titel des Anlagenbauers für die Chipindustrie stiegen um fast vier Prozent auf ein Rekordhoch von mehr als 1.024,80 Euro. Das US-Analysehaus Bernstein Research hatte die Anteilsscheine von „Market-Perform“ auf „Outperform“ hochgestuft und das Kursziel von 800 auf 1.300 Euro angehoben.

ASML sei für 2026 sein Favorit in der europäischen Halbleiter-Branche, schrieb Analyst David Dai in einer Neubewertung. Der Maschinenbauer profitiere vom Superzyklus bei DRAM-Speichern – die drei größten Hersteller bauten ihre Produktionskapazitäten deutlich aus.

Im Kielwasser dessen stiegen die Aktien des Chipindustrie-Ausrüster Aixtron um 4,4 Prozent auf 20,46 Euro und damit auf ein Hoch seit August 2024, nachdem sie bereits am Freitag um gut 13 Prozent nach oben geschossen waren. Die Rally von Aixtron hatte im Herbst Fahrt aufgenommen. So hatten Empfehlungen der Investmentfirma Kerrisdale Capital und anschließend auch anderer Analystenhäuser frischen Schwung verliehen.

Im Fokus steht dabei vor allem das langfristige Geschäftspotenzial durch neue Energiearchitekturen für stromhungrige KI-Rechenzentren. Für diese braucht es Elektronikchips, die mit Anlagen von Aixtron hergestellt werden.

Im November gab es dann Lobeshymnen der Experten der Bank of America. „Schnallen Sie sich an für die KI-Beschleunigung“ – so der Titel seiner Neubewertung des Chip-Anlagenbauers. Aixtron habe für 2026 tief gestapelt und damit den Blick auf eine Wachstumsbeschleunigung ab 2027 freigemacht, so Analyst Oliver Wong damals. (dpa)

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