AMD von PC-Schwäche betroffen

Der Abschwung im PC-Markt erwischt auch den Chipkonzern AMD.

Der Abschwung im PC-Markt erwischt auch den Chipkonzern AMD. Im vergangenen Quartal sank der Umsatz im Jahresvergleich um neun Prozent auf 5,35 Milliarden Dollar (4,86 Mrd Euro). Besonders stark war der Rückgang im Geschäft mit Chips für Personal Computer, das um 65 Prozent auf 739 Millionen Dollar absackte. Der Umsatz mit Chips für Rechenzentren blieb dagegen stabil bei rund 1,3 Milliarden Dollar, wie AMD nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte.

Unterm Strich gab es einen Verlust von 139 Millionen Dollar nach schwarzen Zahlen von 786 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. AMD schlug sich damit besser als der größere Rivale Intel, der im vergangenen Vierteljahr einen Quartalsverlust von 2,8 Milliarden Dollar verbuchte. Der Intel-Umsatz fiel im Jahresvergleich um 36 Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar.

Nach dem Boom zu Beginn der Pandemie ist der PC-Markt gerade rückläufig. Die Branche rechnet aber mit einer Besserung im zweiten Halbjahr. AMD enttäuschte die Börse mit der Umsatzprognose von rund 5,3 Milliarden Dollar für das laufende Quartal. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel zeitweise um gut vier Prozent nach. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Nvidia beschleunigt Wachstum mit 85 Prozent Umsatzplus

Chips von Nvidia sind eine Schlüsseltechnologie für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz. Dem Konzern beschert das weiter rasantes Wachstum und Milliardengewinne.

Thales und Google Cloud starten IT-Bündnis für Deutschland

Thales und Google Cloud wollen mit einer neuen Plattform deutsche Daten vor Zugriffen aus dem Ausland schützen. Was die Partnerschaft für Unternehmen und Behörden bedeutet.

Eno erhält doppelte Auszeichnung von Teltonika

TK-Distributor Eno erweitert die Zusammenarbeit mit Teltonika.
ANZEIGE
ANZEIGE