7.8 C
Flensburg
Mittwoch, Dezember 17, 2025

Aktien: Nvidia wieder bergab

Der überraschende Ausstieg eines Großaktionärs bei Nvidia sorgt am Dienstag an der technologielastigen Nasdaq-Börse schon wieder für einen Stimmungsdämpfer.

Der überraschende Ausstieg eines Großaktionärs bei Nvidia sorgt am Dienstag an der technologielastigen Nasdaq-Börse schon wieder für einen Stimmungsdämpfer. Die Titel des Chipkonzerns, der als Inbegriff des Künstliche-Intelligenz-Megatrends gilt, verloren zuletzt 3,2 Prozent. Damit konterten die Nvidia-Aktien ihre Vortagsrally, die noch mit der Hoffnung auf einen endenden Shutdown der US-Regierung begründet worden war.

Für Gesprächsstoff sorgte die Erkenntnis, dass der japanische Tech-Investor Softbank Group schon im Oktober seine gut 32 Millionen Nvidia-Aktien für 5,8 Milliarden US-Dollar verkauft hat. Das Konglomerat von Unternehmenschef und Milliardär Masayoshi Son strich dabei 5,8 Milliarden US-Dollar ein, wie die Firma am Dienstag in Tokio mitteilte. Damit sei der Anteil komplett verkauft, hieß es.

Gemeinsam mit den Aktien von Nvidia gerieten auch andere Technologie-Titel am Dienstag wieder unter Druck, nachdem die Nasdaq-Börse am Montag noch besonders stark zugelegt hatte. Relativ stark erwischte es den App-Entwicklungsdienstleister Applovin sowie andere Werte aus der Chipbranche. Bei Broadcom, Marvell Technology, Applied Materials, Lam Research, ARM Holdings und Micron reichten die Kursverluste von 1,8 bis 5,1 Prozent.

Zuletzt hatten Anleger schon stärker die Bewertung von KI-Profiteuren hinterfragt, weshalb die Nvidia-Aktie von ihrem Rekord Ende Oktober zuletzt um fast 16 Prozent abgesackt war. Dieses Thema bekam nun neue Nahrung. Son macht derzeit viele Beteiligungen zu Geld, um sich stärker ein eigenes Geflecht an KI-Vermögensteilen aufzubauen. Allein in den ChatGPT-Betreiber OpenAI investierte Softbank seit März viele Milliarden Dollar. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Windows-10-Support-Ende: Viele Nutzer vor Geräte-Neukauf

Fast jeder dritte Nutzer von Windows 10 in Deutschland geht davon aus, sich wegen des Support-Endes für das Microsoft-Betriebssystem wohl einen neuen Computer anschaffen zu müssen.

Eset und Afb statten refurbished Notebooks mit kostenlosem Virenschutz aus

Der IT-Sicherheitshersteller Eset und Afb social & green IT, Europas größtes gemeinnütziges IT-Refurbishment-Unternehmen, haben eine Partnerschaft gestartet.

Rivalität mit Google: Nächste ChatGPT-Version ist da

ChatGPT löste den Hype um KI-Chatbots aus, doch zuletzt sorgte Googles Konkurrenz-Software Gemini für mehr Aufsehen. Die ChatGPT-Macher legen nun mit einem neuen Modell nach.
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE