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Samstag, Mai 21, 2022

Acer: «Last Man Standing im PC-Geschäft»

Acer ist überzeugt, der widrigen Situation auf dem PC-Markt trotzen zu können. Zugleich begründet der Hersteller die Aufspaltung in zwei Geschäftsbereiche.

Emmanuel Fromont, EMEA-Chef von Acer
Emmanuel Fromont, EMEA-Chef von Acer, ist überzeugt, dass der Hersteller der «Last Man Standing» im PC-Geschäft sein wird, obwohl der Markt nach wie vor rückläufig sei. Der taiwanische PC-Hersteller will sich in zwei Geschäftsbereiche aufspalten. Künftig wird der Anbieter mit den zwei Gruppen «Core Business» und «News Business» an den Start gehen (ChannelObserver berichtete). Zum «Core»-Geschäft gehören Notebooks, Desktops, Tablets, Displays und Server. Zum «New Business»-Segment zählen unter anderem BYOC (Build your own Cloud), Smartphones, Wearables und eBusiness. «Der Grund für die Aufspaltung ist einfach: Wenn das Unternehmen mit diesen zwei Motoren läuft, ist es gesund», so Fromont gegenüber dem UK-Magazin channelweb. «Wir sind ein PC-Hersteller, das ist unser Kerngeschäft. Diese Stellung werden wir verteidigen, wir werden der ‚Last Man Standing‘ sein. Wir haben allerdings auch erkannt, dass wir den Gesetzen der Schwerkraft nicht trotzen können. Der PC-Markt ist nun einmal nach wie vor rückläufig», führt der EMEA-Chef aus.

Auf seiner Konferenz in New York kündigte der Anbieter an, sich künftig auch auf «Build your own Cloud» konzentrieren zu wollen. «Wir sehen viel Potenzial in den Bereichen IoT und Cloud Computing», ist Fromont überzeugt. In New York stellte Acer zudem zahlreiche neue Produkte vor, darunter das Convertible «Aspire R 15», den Gamer-Desktop G1 und die neue Curved-Display-Serie Z1 sowie das Aspire S 13 mit Intel-Core-Prozessoren der sechsten Generation und bis zu 8 GB LPDDR3-Arbeitsspeicher.

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