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Mittwoch, Dezember 7, 2022
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Online-Händler Rakuten kauft VoIP-Anbieter

Der E-Commerce-Konzern Rakuten übernimmt den VoIP-Anbieter Viber für 900 Millionen Dollar.

„Die ideale Plattform für Rakuten“, Hiroshi Mikitani, CEO und Chairman von Rakuten
Der Online-Händler Rakuten übernimmt das VoIP-Unternehmen Viber für 900 Millionen Dollar. Die Akquisition unterstreiche nach den Übernahmen von Kobo, Wuaki.tv und Viki Rakutens Anspruch, eine führende Rolle im digitalen Content-Geschäft einzunehmen, so der Etailer in einer Mitteilung. Nutzer von Viber können kostenlose Textnachrichten, Sticker, Fotos, Videos und Doodles senden, Ortsangaben teilen, gratis HD-Anrufe tätigen und via Push-To-Talk kommunizieren. Der VoIP-Spezialist verfügt nach eigenen Angaben weltweit über rund 300 Millionen Kunden. Vibers „unterhaltsamer Charakter“ und die qualitativ hochwertigen VoIP-Services würden optimal zu Rakutens Verständnis von Shopping als Entertainment passen. Rakuten begann 2012 im digitalen Content-Geschäft mit der Akquisition des E-Reading-Spezialisten Kobo Fuß zu fassen. 2012 erfolgte außerdem die Übernahme von Wuaki.tv, einem spanischen Video-On-Demand- und Streaming-Service. Zuletzt, im September 2013, hat der Konzern die Content-Plattform Viki übernommen. Bereits 2011 akquirierte der Etailer die deutsche Online-Plattform Tradoria.

„Viber versteht es einfach, wie Menschen miteinander in Kontakt treten wollen und hat einen Service aufgebaut, der genau diese Bedürfnisse umfassend bedient. Es ist die ideale Plattform für Rakuten, da wir stets versuchen, unsere Philosophie neuen Zielgruppen über unser Ökosystem aus Internet-Services zugänglich zu machen“, so Hiroshi Mikitani, CEO und Chairman von Rakuten.

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