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Samstag, Januar 31, 2026

Google will knapp 4 Milliarden Euro in Indien investieren

Google will umgerechnet knapp vier Milliarden Euro (337.37 Milliarden Rupien) in den Digitaldiensteanbieter Jio Platforms in Indien investieren.

Google will umgerechnet knapp vier Milliarden Euro (337.37 Milliarden Rupien) in den Digitaldiensteanbieter Jio Platforms in Indien investieren. Das entspreche einem Anteil von 7,7 Prozent, teilte der Vorsitzende von dessen Muttergesellschaft Reliance Industries Limited, Mukesh Ambani, bei seiner Aktionärsversammlung am Mittwoch mit. Indien ist als zweitbevölkerungsreichstes Land der Welt einer der größten Wachstumsmärkte von Google. Der US-Konzern geht davon aus, dass dieses Jahr rund die Hälfte der Menschen im Land Zugang zum Internet haben werden. Google verkündete, dass die beiden Firmen zusammen ein günstiges Smartphone für den indischen Markt entwickelten. Google-Chef Sundar Pichai, der aus der südindischen Stadt Madurai stammt, erklärte: «Das Tempo und das Ausmaß der digitalen Transformation in Indien ist für uns sehr inspirierend und bekräftigt unsere Ansicht, dass wenn wir zuerst Produkte für Indien erstellen es uns hilft bessere Produkte für Nutzer überall zu erstellen.» Jio Platforms sei an der Transformation sehr beteiligt gewesen.

Jio Platforms steht im Zentrum des Bestrebens des indischen Milliardärs Ambani, sein Energiekonglomerat in einen Technologiegiganten zu verwandeln, der tendenziell der chinesischen Alibaba Group entspricht. Dieses Jahr hatte bereits Facebook verkündet, sich für 5,7 Milliarden Dollar mit knapp 10 Prozent bei Jio Platforms einzukaufen. Google wiederum hatte diese Woche schon angekündet, in den kommenden fünf bis sieben Jahren zehn Milliarden Dollar in Indien investieren zu wollen. Die beiden amerikanischen Technologie-Giganten sind nicht die einzigen, die sich für den indischen Markt interessieren: Ebenfalls dieses Jahr hatte Amazon-Chef Jeff Bezos angekündigt, eine weitere Milliarde Dollar in Indien zu investieren, um kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen. (dpa)

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