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Mittwoch, August 10, 2022

eBay will 300 Milliarden Dollar bewegen

eBay hat vor Investoren seine Drei-Jahres-Wachstumsstrategie vorgestellt: In 2015 will das Unternehmen über seine Plattformen 300 Milliarden Dollar bewegen. Der Umsatz soll um 50 Prozent steigen.

Im Rahmen einer Unternehmenskonferenz für Finanzinvestoren stellte eBay-CEO John Donahoe die Wachstumsstrategie des Konzerns vor: Das Unternehmen rechne mit weiterhin starkem Wachstum seiner Geschäftsbereiche eBay Marketplaces, PayPal und GSI Commerce. Der Konzern prognostiziert für das Jahr 2015 im globalen Handel ein Volumen von 300 Milliarden US-Dollar zu bewegen, im Vergleich zu 175 Milliarden Dollar in 2012. Das Unternehmen rechnet damit, dass seine Umsätze zu diesem Zeitpunkt um mehr als 50 Prozent auf mindestens 21,5 Milliarden Dollar in 2015 steigen werden. Im vergangenen Jahr waren es noch 14,1 Milliarden Dollar. Das im Handel bewegte Volumen setzt sich aus dem gesamten Handels- und Zahlungsvolumen der drei Geschäftsbereiche von eBay zusammen: das Handelsvolumen aus dem Marktplatz-Geschäft, das Nettovolumen aller PayPal-Zahlungen sowie  der E-Commerce-Handelsumsatz von GSI. Für das Marktplatz-Geschäft wird für 2015 mit  einem Umsatz von 10,5 bis 11,5 Milliarden Dollar gerechnet. Dies entspreche einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 14 Prozent. Für den Bezahldienst PayPal prognostiziert das Unternehmen in drei Jahren einen Umsatz von 9,5 Milliarden bis 10,5 Milliarden Dollar.

CEO Donahoe nannte drei Punkte, die das Unternehmenswachstum unterstützen sollen: eBay sei nicht mehr nur ein E-Commerce-Unternehmen, sondern ein weltweit führender Anbieter im Handel. Das bedeute, dass sich die Wachstumsmöglichkeiten des Unternehmens auf den gesamten 10 Billionen Dollar starken Handelsmarkt weltweit beziehen würden. Darüber hinaus stellten die Ressourcen von eBay im Bereich „Mobile Innovation“ über alle Plattformen und Devices hinweg einen Wettbewerbsvorteil dar. Das Unternehmen erwarte, im Jahr 2013 ein Volumen von jeweils 20 Milliarden Dollar in den Bereichen Mobile Commerce und Mobile Payments zu erzielen. Schließlich sei der Konzern durch seine Kerngeschäfte und Assets gut im Markt positioniert, um von den Möglichkeiten, die durch das neue Handelsumfeld entstehen, profitieren zu können.

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