Studie: Engpässe bei Grafikkarten

Grafikkarten, die zuletzt noch aufgrund des explodierten Bitcoin-Kurses und dem damit verbundenen Hype um Kryptomining stark nachgefragt wurden, stehen derzeit unter Druck. 

Ein Problem beschäftigt weiterhin die ITK-Branche: Engpässe bei Mikrochips, die in so gut wie jedem elektrischen Gerät verbaut und damit auch für IT- und Telekommunikationsgeräte unverzichtbar sind, bestimmen seit Monaten die Produktionsabläufe vieler ITK-Hersteller. Insbesondere Grafikkarten, die zuletzt noch aufgrund des explodierten Bitcoin-Kurses und dem damit verbundenen Hype um Kryptomining stark nachgefragt wurden, stehen nun unter einem zusätzlichen Druck.  «In der Kategorie der Grafikkarten zeichnet sich die Problematik ganz deutlich bei Beständen und Preisen ab. ITscope bietet hierfür Einblick in aktuelle Verfügbarkeiten bei über 400 Distributoren sowie eine umfangreiche Auswahl an Alternativmodellen, womit wir Systemhäuser und Reseller aktuell zumindest etwas unterstützen können», erklärt Oliver Gorges, Head of Channel Development & Cooperations bei ITscope.

Preisanstiege bei Grafikkarten, insbesondere beispielsweise bei der MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR, liegen vermutlich an der nicht vorhandenen Verfügbarkeit: Bei kaum einem Distributor ist die Grafikkarte aktuell zu bekommen, und wenn, dann auch nur in sehr geringen Stückzahlen, so ITscope. Trotz der angespannten Situation schafft es mit der MSI RTX 3060 TI GAMING X eine ganz neue Grafikkarte an die Spitze der ITscope-Charts.

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