5.8 C
Flensburg
Mittwoch, Dezember 17, 2025

Schindler zieht sich aus Beteiligung an Also zurück

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler zieht sich aus der Beteiligung an Also zurück. Jetzt ist der Anteil unter 10 Prozent gefallen, ein Vertrag mit Mehrheitsaktionär Droege wurde aufgelöst.

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler zieht sich aus der Beteiligung an Also weiter zurück: Der Anteil ist jetzt unter die Schwelle von 10 Prozent gefallen, wie Schindler mitteilt. Daher wird der Aktionärsbindungsvertrag zwischen Mehrheitsaktionär Droege und Schindler aufgelöst. Damit entfallen auch vertraglich vorgesehene Minderheits- und Vertretungsrechte von Schindler. Die beiden Parteien hatten den Vertrag im Rahmen des Zusammenschlusses von Also und Actebis im Jahr 2011 geschlossen, um die Verhältnisse ihrer Beteiligung von damals insgesamt mehr als 81 Prozent vertraglich zu regeln. Seit März 2013 bereitet Schindler jedoch den Rückzug aus dem IT-Distributionsgeschäft vor. Über eine Wandelanleihe soll die Beteiligung an Also mittelfristig gänzlich abgebaut werden. In Folge wird auch der Anteil der frei handelbaren Also-Aktien deutlich erhöht. Droege bleibt mit einem Anteil von 51,3 Prozent über die Tochterfirma Special Distribution Holding GmbH weiterhin Also-Mehrheitsaktionär.

Also war im Jahr 1984 gegründet worden, ab 1988 hielt Schindler eine Mehrheitsbeteiligung, bis Also in 2011 mit der deutschen Actebis fusionierte.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Windows-10-Support-Ende: Viele Nutzer vor Geräte-Neukauf

Fast jeder dritte Nutzer von Windows 10 in Deutschland geht davon aus, sich wegen des Support-Endes für das Microsoft-Betriebssystem wohl einen neuen Computer anschaffen zu müssen.

iRobot stellt Insolvenzantrag

Der Saugroboter-Pionier iRobot hat in den USA einen Insolvenzantrag gestellt und soll von seinem chinesischen Auftragsfertiger übernommen werden.

EU billigt Förderung für Chipfabriken in Erfurt und Dresden

Je eine Chipfabrik in Dresden und Erfurt darf mit Millionen vom deutschen Staat unterstützt werden. Die EU-Kommission sieht darin einen wichtigen Schritt für Europas Halbleiter-Industrie.
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE