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Dienstag, Juni 28, 2022

Online-Partnerkonferenz: Acmeo zieht Bilanz

Die Acmeo-Partnerkonferenz musste aufgrund der Corona-Krise in einem Online-Format abgehalten werden. Teilnehmer und Veranstalter ziehen Bilanz.

Die zwölfte Ausgabe der Acmeo-Partnerkonferenz musste aufgrund der Corona-Krise in einem Online-Format abgehalten werden. «Gerade jetzt brauchen unsere Partner die bestmögliche Unterstützung, Informationen und Impulse für ihr Systemhausgeschäft, um die Corona-Krise als Chance zu nutzen. Deswegen haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass die Partnerkonferenz online stattfinden kann», so Isabelle von Künßberg, Leitung Personal & Akademie und Prokuristin bei Acmeo. Das Feedback der Teilnehmenden hätte den Erfolg der diesjährigen Online-Partnerkonferenz bestätigt, teilte der Cloud-Distributor mit. «Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, dass eine Online-Partnerkonferenz wirklich funktioniert. Die Acmeo hat eindrucksvoll bewiesen, dass es sehr gut geht», resümiert Mike Bergmann, Gründer & Gesellschafter, Exabyters Betriebs GmbH.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung sei die Keynote von Zukunftsforscher Lars Thomsen gewesen. Seine These für die Zukunft ist unter anderem, dass Systemhäuser eine Evolution vom klassischen IT-Dienstleister hin zum strategischen Coach ihrer Kunden durchlaufen würden. Ebenfalls durch diesen Wandel beeinflusst werde das bekannte Zeit-gegen-Geld-Abrechnungsmodell, das durch ein Value Based Pricing abgelöst würde.  Zudem wies er darauf hin, dass Unternehmen sich in den nächsten zehn Jahren von der althergebrachten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeziehung wegbewegen würden. An dessen Stelle trete eine Wertegemeinschaft, in der die Motivation durch eine gemeinsame Mission definiert wird. Ebenfalls einen Blick in die Zukunft warf Christian Schneider, Geschäftsführer der Schneider & Wulf EDV-Beratung GmbH & Co. KG, als er seine fünf Thesen für das Systemhaus 2030 vorstellte. Diese beinhalten unter anderem, dass ein IT-Dienstleister in zehn Jahren nicht mehr wettbewerbsfähig sein wird, wenn dieser auf die Standardisierung seiner Leistungserbringung verzichtet, wie beispielsweise die Automatisierung von Prozessen und die Definition sowie Darstellung von geeigneten Kennzahlen. Zusätzlich stellte er die These auf, dass Systemhäuser im Jahr 2030 keine Techniker mehr benötigen und nur noch mit rund 70-100 Mitarbeitern erfolgreich am Markt bestehen könnten.

Bereits am Vortag der Partnerkonferenz bot Acmeo Partnern und Interessenten online ein Seminar- und Workshop-Programm zur Fort- und Weiterbildung an. Der Fokus lag am 28. April neben Managed Services vor allem auf technischen Best Practices. Die Brücke zwischen dem Seminartag und der Partnerkonferenz bildete ein Online Get-together. «Wir haben jedem Teilnehmenden hierfür zwei Bierflaschen zum Anstoßen per Video-Chat geschickt», berichtet von Künßberg. «Der Austausch zwischen den Partnern war wieder einmalig, ein richtiges Online-Speed-Dating für Geschäftskontakte! Viele Systemhäuser haben sich gefunden, bilden je nach Know-how nun aktive Kooperationen.»

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