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Mittwoch, September 28, 2022

Ingram Micro steigt in den Markt für 3D-Drucker ein

Broadliner Ingram Micro setzt auf den Zukunftsmarkt 3D-Drucker. Erste Verträge wurden mit zwei Herstellern abgeschlossen. Das Portfolio soll ausgebaut werden.

Broadliner Ingram Micro steigt in den Markt für 3D-Drucker ein. Über seine Document Imaging Business Unit vermarktet der Distributor entsprechende Produkte mit einem Preis von unter 5.000 Dollar in den USA, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Die ersten beiden Herstellern, mit denen Distributionsverträge aufgesetzt wurden, sind 3D Systems und MakerBot. Zu den Produkten gehören beispielsweise der 3D Systems Cube und der „Replicator 2“ von MakerBot. Weitere Produkte und Hersteller würden im Jahresverlauf hinzukommen. Ob es die 3D-Drucker künftig auch bei Ingram in Deutschland geben wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. „Die Trends der IT-Branche spiegeln sich auch im Portfolio von Ingram Micro wider“, betonte die Pressestelle des Broadliners gegenüber ChannelObserver.

Die weltweite Verkaufszahlen für 3D-Drucker, die preislich unter 100.000 Dollar liegen, sind bereits im vergangenen Jahr um 49 Prozent gestiegen, so Gartner. In 2013 wurden weltweit 56.507 3D-Drucker verkauft. Die schnellen Qualitäts- und Leistungssteigerungen in allen 3D-Druckertechnologien würden den Bedarf bei Unternehmen und Verbrauchern weiter vorantreiben. In diesem Jahr werden laut Gartner 98.065 Einheiten vermarktet, das entspricht einem Wachstum von 75 Prozent. „Lösungen für Document Imaging und speziell 3D-Drucker haben ein großes Potenzial für unsere Partner. Zu den 3D-Druckern gehören darüber hinaus verschiedene Software-Applikationen, beispielsweise aus dem Design-Bereich, mit denen der Handel punkten kann“, so Ryan Grant von Ingram Micro.

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