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Freitag, August 19, 2022

Ingram Micro mit rückläufigen Erlösen

Der Umsatz von Ingram Micro war im dritten Quartal rückläufig. Zudem äußert sich CEO Alan Monié zum Stand der Dinge bei der Übernahme durch den chinesischen Konzern Tianjin Tianhai.

Ingram-CEO Alan Monié
Der weltweite Umsatz von Ingram Micro ging im dritten Quartal um drei Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar zurück. Der Broadliner führt den Rückgang auf Währungsschwankungen und geänderte Verträge mit einigen europäischen Kunde zurück, so der Konzern in einer Mitteilung. Das Betriebsergebnis stieg hingegen von 119 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf 137 Millionen Dollar. «Die weltweite Marktnachfrage hat sich stabilisiert», zeigt sich Ingram-CEO Alan Monié zufrieden. Der Gewinn je Aktie sei der höchste in einem dritten Quartal seit einer Dekade gewesen, so Monié weiter. Aufgrund der laufenden Übernahme durch den chinesischen Konzern Tianjin Tianhai verzichtet der Distributor auf die obligatorische Analysten-Konferenz zu den Finanzzahlen. Auch gebe es deswegen keinen finanziellen Ausblick. „Wir haben weitere Fortschritte dabei gemacht, Teil der HNA-Gruppe zu werden. Die Transaktion wird noch in diesem Jahr vollzogen werden“, versichert der Distributions-Chef.

Die geplante Übernahme von Ingram Micro durch die zur HNA Group gehörende Firma Tianjin Tianhai hatte sich zuletzt verzögert. Der Broadliner verschob im August das Datum, zu dem die Akquisition abgeschlossen sein soll, auf den 13. November. 

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