Distribution setzt auf 3D-Drucker

IT-Distributoren steigen zunehmend in das Segment der 3D-Drucker ein. In den USA hat jetzt auch Tech Data einen Vertrag unterzeichnet. In Deutschland wird sich auf den Zukunftsmarkt vorbereitet.

In den USA ist jetzt auch Tech Data in den Wachstumsmarkt 3D-Drucker eingestiegen. Der Broadliner hat einen Distributionsvertrag mit MakerBot unterzeichnet und vertreibt die Produkte des Herstellers in den USA und Kanada. Tech Data hat sich dabei bereit erklärt, in den nächsten zwölf Monaten exklusiv auf MakerBot zu setzen und keine Konkurrenten aus diesem Bereich zu listen. Zum Portfolio gehören unter anderem der Replikator Desktop 3D-Printer, der Replicator Mini Compact 3D Printer und der Replicator „Z18“, der in den kommenden Wochen erscheinen soll. „Über die Partnerschaft mit MakerBot bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, das Portfolio sinnvoll zu erweitern. Wir haben eine zunehmende Nachfrage nach 3D-Druckern registriert und setzen daher auf eine Vertriebsvereinbarung mit MakerBot“, kommentiert Wendy Maurer-Linsky von Tech Data USA. In Deutschland gibt es bei Tech Data noch keine entsprechende Vereinbarung, wie ChannelObserver von dem Distributor erfahren hat. Das Drucker-Team von Tech Data setze sich aber mit dem Thema auseinander. Allerdings hat Autodesk mit Spark eine offene Softwareplattform für 3D-Druck vorgestellt und auch einen eigenen 3D-Drucker angekündigt. Dieser soll dann hier zu Lande über die Datech, die sich bei Tech Data auf Autodesk spezialisiert hat, erhältlich sein.

In den USA sind zahlreiche Distributoren bereits in den Markt für 3D-Drucker eingestiegen. Dazu zählen neben Tech Data beispielsweise Ingram Micro, Synnex und D&H. Ingram gab im Januar eine Zusammenarbeit mit den Herstellern MakerBot und 3D Systems bekannt. Laut dem Marktforschungsinstitut Gartner soll der Markt für 3D-Drucker von einem weltweiten Umsatz von derzeit rund 288 Millionen Dollar auf 5,7 Milliarden Dollar im Jahr 2017 zulegen. Laut Tech Data soll der Bereich besonders für Reseller interessant sein, die sich bereits auf Healthcare oder Autodesk spezialisiert haben.

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