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Montag, August 8, 2022

Context: Distributoren verkaufen weniger Notebooks

Der Notebook-Absatz über die deutschen Distributoren ging im zweiten Quartal zweistellig zurück. Doch dafür gibt es Gründe.

Der Notebook-Absatz über die deutschen Distributoren ging im zweiten Quartal zweistellig zurück. So fielen die Verkäufe im April und Mai in Deutschland um 11,9 Prozent. Andere Länder wie UK (-19 Prozent) oder Österreich (-23,6 Prozent) waren noch härter betroffen. Ein Wachstum gab es hingegen nach wie vor in Spanien, Frankreich und Italien. Die Marktforscher von Context führen diese Entwicklung auf das besonders starke Vorjahresquartal zurück. Damals begann die Pandemie und zahlreiche Mitarbeiter rüsteten das Home Office mit Notebooks aus. Damals legte der Absatz europaweit um 45 Prozent zu. Doch der Aufwärtstrend sei nach wie vor intakt, in den meisten Märkten würden die Verkäufe immer noch höher als im Jahr 2019 sein, so die Marktforscher weiter. Für die zweite Jahreshälfte 2021 prognostiziert Context ein einstelliges Wachstum.

«Der positive Trend ist intakt. Die Nachfrage nach mobilem Arbeiten, die durch die Pandemie verstärkt wurde, besteht nach wie vor. Hybride Arbeitswelten und der Boom im Education-Segment werden die B2B-Abverkäufe nach oben treiben», betont Context-Analyistin Marie-Christine Pygott.

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