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Donnerstag, Februar 9, 2023

CEO Hume erläutert Restrukturierung von Tech Data

CEO Rich Hume gibt Details zum neuen Restrukturierungsprogramm von Tech Data bekannt. Die Erosion der Margen im europäischen Broadline-Geschäft soll verhindert werden.

CEO Rich Hume
Nur drei Monate nach seinem Wechsel an die Spitze von Tech Data hat CEO Rich Hume ein Restrukturierungsprogramm namens «Global Business Optimization (GBO)» aufgelegt. Die Maßnahme soll zu jährlichen Kosteneinsparungen in Höhe von 70 bis 80 Millionen Dollar führen. Davon soll die Hälfte reinvestiert werden, um die strategischen Ziele des Konzerns umzusetzen. Laut Hume soll hier ein «neuer Industriestandard» gesetzt werden und ein schnellerer und effizienterer Distributor gebildet werden. Die Erosion der Margen, speziell im europäischen Endpoint-Geschäft (dem ehemaligen Broadline-Geschäft), soll so eingedämmt werden, wie das US-Magazin crn berichtet. Hume zufolge sind die Margen im Endpoint- beziehungsweise Broadline-Geschäft aufgrund der harten Konkurrenzsituation noch geringer geworden. So will der Broadliner sich noch stärker auf das Advanced-Geschäft ausrichten. Aber auch bei Endpoint-Solutions gehe es künftig verstärkt darum, Produkte und Lösungen herauszufiltern, die profitabler seien. Als ein Beispiel führt der Top-Manager Technologie-as-a-Service an.

Über das GBO-Programm soll künftig in Bereiche investiert werden, die ein profitables Wachstum versprechen, führt Hume aus. Ein Augenmerk will Hume dabei auf das europäische Endpoint-Geschäft richten. Europa trägt 51 Prozent zu den weltweiten Erlösen bei, hier soll das Broadline-Modell neu positioniert werden, um erfolgreich in die Zukunft zu starten. Der Wettbewerb habe in dieser Region an Intensität zugenommen, ist CEO Hume überzeugt.

Im zweiten Quartal des Fiskaljahres, das Ende Juli zu Ende ging, steigerte Tech Data den Umsatz um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 8,9 Milliarden Dollar. Das Betriebsergebnis kletterte auf 110,4 Millionen Dollar. Die drei größten Hersteller-Partner in diesem Quartal waren Apple (14 Prozent der Erlöse), HP Inc. (12 Prozent) und Cisco (11 Prozent).

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