Bei Cancom zeigt sich das Geschäft mit Cloud-Lösungen erstmals als Hauptertragsbringer. Jetzt will sich der Konzern «vom rein linearen Wachstumsmodell eines IT-Systemhauses» absetzen.
Der IT-Konzern Cancom hat im ersten Halbjahr Umsatz und operatives Ergebnis gesteigert und seine Prognose für das laufende Geschäftjahr bestätigt. Erstmals zeigte sich dabei das Geschäft mit Cloud-Lösungen als Hauptertragsbringer, wie das Unternehmen am Montag in München mitteilte. Der Umsatz stieg dank einer guten Nachfrage um 13,5 Prozent auf 608,5 Millionen Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) nahm um gut ein Viertel auf knapp 49 Millionen Euro zu. Netto verdiente Cancom mit knapp 8,2 Millionen etwas weniger als im Vorjahr, als 9 Millionen Euro erreicht wurden. Die Jahresprognose bestätigte das Unternehmen. Umsatz und Ebitda sollen «deutlich“ steigen. Dabei soll das Cloud-Segment stärker wachsen als der Bereich IT-Lösungen. Insgesamt sind für 2018 Investitionen von rund 10 Millionen Euro vorgesehen.
Cancom-Chef Klaus Weinmann kündigt jetzt eine Neuausrichtung des Konzerns an: «Wir setzen substanziell ab vom rein linearen Wachstumsmodell eines IT-Systemhauses und -Resellers hin zu den hoch skalierbaren Geschäftsfeldern eines Service- und Software Anbieters. Wir arbeiten hart daran, in beiden Konzernsegmenten zu wachsen. Aber wir reinvestieren nun ganz entschieden und in neuen Größenordnungen unsere Erträge in Strukturen, Personal und Unternehmen, die mittelfristig exponentiell wachsende wiederkehrende Umsätze ermöglichen. Diese Umsätze liegen für uns im Software- und Managed-Services-Geschäft», betont Weinmann. (mit Material der dpa)
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