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Mittwoch, Januar 19, 2022

Also: In Deutschland auf Aufträge verzichtet

Also konnte im ersten Halbjahr den Umsatz leicht steigern, der Gewinn war rückläufig. Vor allem in Deutschland habe man auf Aufträge verzichtet, deren Profitabilität fraglich gewesen sei.

Gustavo Möller-Hergt, CEO der Also Holding
Der Also-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2018 einen Konzerngewinn von 27 Millionen Euro, im Vorjahr waren es noch 36,9 Millionen Euro gewesen. Den Rückgang begründet der Distributor mit Währungseffekten und «Strukturoptimierungen» in Höhe von 5,3 Millionen Euro. Der Umsatz stieg bei «stabilen Marktanteilen“ um 1,2 Prozent auf 4,18 Milliarden Euro. Im Marktsegment Zentraleuropa (Deutschland, Frankreich, Österreich und die Schweiz) sanken die Umsätze um 2,2 Prozent auf rund 2,49 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen habe bewusst auf Aufträge verzichtet, deren Profitabilität fraglich gewesen sei, vor allem in Deutschland, heißt es weiter.

Die direkte Übernahme des Geschäftes eines grösseren Kunden durch einen Hersteller hätte das Umsatzwachstum im Bereich Solutions im ersten Halbjahr 2018 auf Konzernebene gebremst. Kompensiert wurde dies primär durch die Erweiterung des Kundenportfolios. Der Bereich as-a-Service sei mit rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen. Am stärksten hätte hier der Bereich IT-as-a-Service («Consumptional Business») mit rund 40 Prozent zugelegt. «Wir haben in den letzten Jahren durch eine Vielzahl von Massnahmen die Basis für die Optimierung unserer Struktur geschaffen. Unsere Investitionen in ein einheitliches ERP-System, in Customer-Relationship-Management-Software und in eine Business-Intelligence-Plattform ermöglichen es dem Transformation Team, Effizienzmassnahmen schneller als erwartet umzusetzen», betont Gustavo Möller-Hergt, CEO der Also Holding.

Für das Gesamtjahr 2018 rechnet das Unternehmen weiterhin mit einer höheren Umsatzsteigerung als das von Gartner prognostizierte Marktwachstum. Das Unternehmen strebe ein Umsatzwachstum auf zehn bis vierzehn Milliarden Euro sowie eine EBITDA-Marge von 2,1 bis 2,6 Prozent an. Der Anteil von Solutions soll dabei rund 30 Prozent betragen und im Bereich as-a-Service werden rund 10 Prozent angestrebt.

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